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Letzte Aktualisierung: 03.09.2017
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01.09.: Der BBP berichtet: Walter Hopferwieser hat eine neue Adresse: Untere Hauptstraße 31, A- 7501 Oberdorf im Burgenland. Seine restlichen Daten bleiben unverändert.

01.09.: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet von neunen Ganzsachen der Deutschen Post AG Als weitere Umschläge mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) wurden bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "27.04.2017";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "20.02.2017".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" ist zu verzeichnen:
- "-8.-6.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifant", Faltbrief mit Werbung "Starten Sie in den Urlaub!".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Juli 2017", jetzt mit blonder Dame mit Bob-Frisur auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Kofferwaage) und "Briefversand" (Markenset: 200 J. Draisine) auf.

01.09.: Zur Totalen Sonnenfinsternis am 21. August 2017, die auch in den USA in einem Streifen vom Nordwesten (Oregon) nach Südosten (South Carolina) zu sehen war, brachte die US-Post am 20. Juni einen Sondermarke mit der Nominale "Forever" (= 49 Cents) heraus. Erstmals wurde hier eine US-Briefmarke mit thermochromer Tinte gedruckt, die auf die Hitze einer Berührung reagiert. Wenn man den Finger auf die schwarze Scheibe legt, führt die Tinte dazu, daß das zugrunde liegende Bild des Mondes erscheint. Es verwandelt sich wieder in eine schwarze Scheibe, sobald es abkühlt. Die Rückseite der Briefmarke zeigt den Verlauf der Totalen Sonnenfinsternis durch die USA. Mit einer mitgelieferten Schutzhülle soll die Thermo-Funktion auch dem Sammler erhalten bleiben. Als Marken-Illustration dient ein Foto, das der Astrophysiker Fred Espenak von einer Totalen Sonnenfinsternis aufgenommen hatte, die am 29. März 2006 über Jalu (Libyen) zu sehen war. Espenak machte auch das Foto des Vollmondes, der sich beim Berühren der Marke zeigt.

01.09.: Das hat es in der fast 150-jährigen Geschichte des ältesten Briefmarkensammlervereins der Welt noch nicht gegeben, behauptet die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR): Zum ersten Mal wählte die Mitgliederversammlung in London am 22. Juni 2017 einen "overseas President". Die Wahl fiel auf Patrick Maselis, einen namhaften Philatelisten aus Belgien, der sich als kenntnisreicher Philatelist, aber auch als Präsident des Club de Monte-Carlo mit zahlreichen MonacoPhil-Ausstellungen einen Namen gemacht hat. Maselis - er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Maselis-Gruppe, die weltweit Cereals und Frühstück-Cereals vermarktet. Philatelist ist er in vierter Generation. Er sammelt die Medaillon-Ausgabe Belgiens, Belgisch-Congo, Ruanda-Urundi, Neuseeland und New York und ist bereits vielfach international erfolgreich als Aussteller in Erscheinung getreten. Neben Maselis und dem vor zwei Jahren zum Vizepräsidenten gewählten Richard Stock begleitet der nunmehr von der Mitgliederversammlung ebenfalls zum Vizepräsidenten gewählte Peter Cockburn den neuen Präsidenten aus Belgien. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Peter Cockburn (Sekretär), Nigel Gooch (Schatzmeister) und Ben Palmer (Bibliothekar). Die "Royal" - wie der Verein in Sammlerkreisen kurz genannt wird - trägt mit der Wahl eines ersten ausländischen Präsidenten aus englischer Sicht auch dem Tatbestand Rechnung, daß von den über 2250 Mitgliedern des Vereins mehr als die Hälfte außerhalb des Britischen Königreiches wohnt.

01.09.: Am 10. August 2017 erschienen weitere Neuauflagen bereits verausgabter naßklebender Werte der Dauerserie "Blumen" mit EAN Code nach der jeweils 5. Marke, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- 85 Cent "Federnelke", Kleinrolle zu 200 Stück, EAN Code: 4 050357 013 877.
Außerdem werden in einer Neuauflage 10er-Bogen der Werte 85 Cent "Federnelke" und 260 Cent "Madonnenlilie" mit EAN Code 4 050357 013891 bzw. 4 050357 014027 angeboten.

01.09.: Das Bundesministerium der Finanzen gab am 10. August 2017 drei Postwertzeichen aus der Serie "Für die Jugend" heraus. Alle Kunden der Deutschen Post können dann Standard- (70 + 30 Cent), Kompakt- (85 + 40 Cent) und Großbriefe (145 + 55 Cent) mit Marionetten-Briefmarken versenden. Die Motive "Urmel aus dem Eis" (1969), "Kleiner König Kalle Wirsch" (1970) und "Kater Mikesch" (1964 / 1985) der 1948 von Walter Oehmichen gegründeten Augsburger Puppenkiste haben ganze Generationen vom Kindesalter bis hinein ins Erwachsensein begleitet. Einen gewaltigen Popularitätsschub erlebte die Marionettenbühne, als 1953 das noch junge Medium Fernsehen einstieg und regelmäßig ihre Aufführungen ausstrahlte. Das Team "Erlebnis: Briefmarken" hielt neben den drei Marken einen Sonderstempel "Aktionstag in der Augsburger Puppenkiste" mit passendem Umschlag in limitierter Auflage bereit. Es war am 10. August von 10 bis 16 Uhr in der Augsburger Puppenkiste (Spitalgasse 15, 86150 Augsburg) anzutreffen. Philatelisten und Interessierte, die nicht selbst vor Ort sein können und trotzdem gerne den Stempelabdruck hätten, wenden sich mit ihrem Stempelwunsch (innerhalb von 28 Tagen nach der ersten Verwendung des Stempels) schriftlich an die Deutsche Post AG, Niederlassung PRIVATKUNDEN/FILIALEN, Sonderstempelstelle, 92627 Weiden (für Briefe) oder Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden (für Pakete).

01.09.: Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte Luther zu seinem eigenen Schutz und inkognito auf der Warburg oberhalb von Eisenach. Ihm zu Ehren brechte die Deutsche Post AG ein kurzfristig angekündigtes Markenset "Luther" am 10. August heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es enthält einen naßklebenden Zusammendruck der Motive 70 Cent "Wartburg" aus den Serien "Europa" sowie "Burgen und Schlösser" und 70 Cent "500 Jahre Reformation", bestehend aus jeweils vier Werten schachbrettartig angeordnet. Der Verkaufspreis beträgt 5,60 Euro. Dass es sich um ein reines Sammlerprodukt handelt, zeigt der ausschließliche Vertrieb die Niederlassung Privatkunden/Filialen Weiden. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH (Berlin) auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP2. Die Sonderpostwertzeichen sind druckidentisch mit den bereits erschienenen aus den 10er-Bogen, so daß es keine weiteren MICHEL-Nummern geben wird, wohl aber eine Katalogisierung der möglichen Zusammendruckkombinationen aus dem Heftchenblatt. Es wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

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06.08.: Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte Luther zu seinem eigenen Schutz und inkognito auf der Warburg oberhalb von Eisenach. Ihm zu Ehren bringt die Deutsche Post AG ein kurzfristig angekündigtes Markenset "Luther" am 10. August heraus. Es enthält einen naßklebenden Zusammendruck der Motive 70 Cent "Wartburg" aus den Serien "Europa" sowie "Burgen und Schlösser" und 70 Cent "500 Jahre Reformation", bestehend aus jeweils vier Werten schachbrettartig angeordnet. Der Verkaufspreis beträgt 5,60 Euro. Dass es sich um ein reines Sammlerprodukt handelt, zeigt der ausschließliche Vertrieb die Niederlassung Privatkunden/Filialen Weiden. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH (Berlin) auf gestrichenem, weißem, fluoreszierendem Postwertzeichenpapier DP2. Die Sonderpostwertzeichen sind druckidentisch mit den bereits erschienenen aus den 10er-Bogen, so daß es keine weiteren MICHEL-Nummern geben wird, wohl aber eine Katalogisierung der möglichen Zusammendruckkombinationen aus dem Heftchenblatt. Es wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

06.08.: Der Anfang Juli erschienene MICHEL Südosteuropa 2017/2018 wurde in der Druckerei fehlerhaft gebunden. Der Fehler tritt im Sammelgebiet "Rumänien" auf. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Der herausgebende Schwaneberger Verlag GmbH hat sich dazu entschlossen, die Auflage des MICHEL Südosteuropa 2017/2018 vollständig neu drucken zu lassen. Dieser Neudruck hat die ISBN 978-3-95402-229-8 erhalten. Informationen zum Umtausch eines verbundenen Exemplars finden Sie unter http://www.briefmarken.de/news/2821-rueckruf-suedosteuropa-2017-2018

06.08.: Der renommierte und weltweit bekannte Albenhersteller Leuchtturm, der international führend im Bereich der Sammelsysteme für Philatelie und Numismatik ist, feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Anlaß genug, die Firmengeschichte in einer 55-seitigen Image-Broschüre unter dem Motto "Wir leben Marken" zusammenzufassen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Sie gibt nicht nur Einblicke in die Marken Leuchtturm und KABE (1997 übernommen), sondern auch einen Überblick über die Aktivitäten der Leuchtturm-Gruppe, die weitere Unternehmen umfaßt. Dazu gehören Leuchtturm 1917 (Notizbücher und Kalender), Semikolon (Papeteriewaren), Treuleben (Kalender), Torquato (Lifestyle), Food Brothers (Anregungen für das Essen) und Bethge (exklusive Schreibgeräte und Schreibtisch-Accessoires). Die Firma Leuchtturm wird seit Jahrzehnte von Kurt Stürken geprägt, der 1962 in das Unternehmen eintrat und dessen Söhne Axel, Max und Moritz ebenfalls in der Geschäftsleitung tätig sind.

06.08.: Das Porto für den Standardbrief in Deutschland liegt weiter unter dem europäischen Durchschnitt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.. Das belegt der diesjährige Briefpreisvergleich der Deutschen Post. Betrachtet man nur die nominalen Briefpreise, so liegt das deutsche Porto mit 0,70 Euro ziemlich genau im europäischen Mittelfeld (Platz 16 von 31). 14 Länder haben seit dem letzten Jahr die Briefpreise angehoben, so daß der durchschnittliche europäische Briefpreis mittlerweile 0,88 Euro beträgt, acht Cent mehr als im Vorjahr. Nominal am teuersten ist der Inlandsbrief in Dänemark mit umgerechnet 3,63 Euro, am günstigsten ist er nach wie vor auf Malta (0,26 Euro). Bezieht man aber makroökonomische Faktoren wie Arbeitskosten und Kaufkraft mit in den Vergleich ein, so liegt Deutschland mit seinem Porto im europäischen Porto-Ranking lediglich auf Rang 24 (von 31 untersuchten Ländern), d.h. in 23 Ländern ist das Briefeschreiben teurer. "Teuer" und "günstig" ist jedoch eine Frage der Relation. Die EU-Postdiensterichtlinie spricht von "erschwinglichen" Preisen, die die EU-Mitgliedsstaaten im Bereich des Post-Universaldienstes sicherstellen sollen. Die Erschwinglichkeit hängt wiederum mit den jeweiligen Lohnniveaus in den verschiedenen EU-Staaten zusammen. Daher untersucht die Briefpreisstudie der Deutschen Post am Beispiel eines Industriearbeiters, wie lange in den einzelnen Ländern gearbeitet werden muß, um das Porto für einen Standardbrief bezahlen zu können. Ergebnis: Deutschland ist nach der Schweiz und Malta das Land mit den erschwinglichsten Briefporti. Am längsten muß ein Arbeiter in Bulgarien arbeiten, um sich das Geld für einen Standardbrief zu verdienen. Die Bereinigung der Briefpreise um die Kaufkraftunterschiede zeigt ein ähnliches Bild: Deutschlands Porto liegt mit Platz 21 im unteren Mittelfeld. Setzt man die Briefpreise in Relation zu den Personalkosten in den einzelnen EU-Ländern, so zeigt sich auch hier, daß das deutsche Porto im Europavergleich sehr günstig ist. Lediglich in Malta, Slowenien, Österreich, Schweden und Belgien sind die um Arbeitskosten bereinigten Briefpreise günstiger. Auch bei diesem Vergleich ist Dänemark das Land mit den höchsten Briefpreisen. Inflationsbereinigt hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Briefversand in Deutschland seit 2007 um 11,2 Prozent verteuert. Im Vergleich dazu ist der durchschnittliche Briefpreis in Europa im gleichen Zeitraum allerdings um knapp 42 Prozent gestiegen.

06.08.: Am 21. Juni 2017 brachte die UNPA anläßlich des Weltyogatages einen neuen Bogen zu besonderen Veranstaltungen heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Vereinten Nationen haben den 21. Juni zum Weltyogatag erklärt, um die Aufmerksamkeit der Menschen weltweit auf die zahlreichen Vorteile des Praktizierens von Yoga zu lenken. Yoga ist eine uralte Lehre körperlicher, geistiger und spiritueller Übungen, die ihren Ursprung in Indien hat. Das Wort "Yoga" kommt aus dem Sanskrit; es bedeutet "verbinden" oder "vereinigen" und symbolisiert die Vereinigung von Körper und Bewusstsein. Heute wird Yoga auf der ganzen Welt in verschiedenen Formen praktiziert, und es gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Der Bogen enthält zehn Werte zu jeweils 1,15 US Dollar mit Zierfeld. Auf den Marken sind verschiedene Yoga-Übungen illustriert.

06.08.: Ihr Jahrestreffen 2017 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei vom 25. bis 28. Mai in Bietigheim-Bissingen durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde erneut ein individualisierter Kleinbogen der Tschechischen Post verausgabt. Der Bogen enthält neun Marken für den Postversand innerhalb Tschechiens (Portostufe "A") mit dem Motiv eines Blumenstraußes auf grünem Untergrund sowie neun Zierfelder mit dem Hinweis auf das Jahrestreffen und dem Logo der ArGe Tschechoslowakei, dem die erste tschechoslowakische Markenserie von 1918 (Hradschin) zugrunde liegt. Zwei weitere Zierfelder stellen den Bezug zum Veranstaltungsort Bietigheim-Bissingen her: Eines zeigt das Bietigheimer Eisenbahnviadukt über die Enz von 1853. Das andere zeigt den vor 30 Jahren auf dem Kronenplatz errichteten Brunnen mit der Plastik "Kuh auf der Milchkanne" von Prof. Jürgen Goertz, die zu einer Art Wahrzeichen von Bietigheim-Bissingen geworden ist. Ähnlich gestaltete Kleinbogen hat es bereits zu den Jahrestreffen 2013 (Soltau), 2014 (Rumburk), 2015 (Aichach) und 2016 (Ahaus) gegeben. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei organisiert Sammlerinnen und Sammler, die sich mit Philatelie und/oder Postgeschichte der ehemaligen Tschechoslowakei befassen. Zum Arbeitsbereich der ArGe gehören Vorphilatelie und die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie ebenso wie die Perioden der beiden tschechoslowakischen Republiken vor und nach dem Zweiten Weltkrieg oder der aktuelle Postbetrieb der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Auch die Periode von 1938-45 (Sammelgebiete Sudetenland, Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakischer Staat) wird von vielen Mitgliedern bearbeitet. Weitere Informationen, auch über eine Mitgliedschaft in der ArGe, finden sich auf der Internetseite www.arge-tschechoslowakei.de. Der Bietigheim-Kleinbogen kann beim Vorsitzenden der ArGe bestellt werden: Hartmut Liebermann, Auf der Haar 2, 48683 Ahaus, Vorsitzender@arge-tschechoslowakei.de. Auch von den Kleinbogen der Jahre 2013 bis 2016 sind noch einige wenige Exemplare vorrätig.

06.08.: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Portugal und ehemalige Kolonien e.V. im BDPh e.V. legte die 4. Ausgabe der kostenlosen digitalen Zeitschrift "Moderne Angola-Philatelie" (MAP) vor. Inzwischen gibt es mehr als 110 Bezieher in Westeuropa, die sich über die Ausgaben Angolas seit der Unabhängigkeit des Landes 1975 informieren lassen. Im neuen Heft werden die Briefe des Missionsordens der Salettiner an Spender in der Schweiz vorgestellt. Die Padres in Catumbela und Umgebung hielten so den Kontakt nach Europa. Die Umschläge zeigen jeweils unterschiedliche Briefmarken, die zunächst den Eindruck philatelistischer Absicht vermitteln. Heute können sich Philatelisten an den Mischfrankaturen erfreuen und gleichzeitig ein kleines Stück der Missionarsarbeit nachvollziehen. Im zweiten Teil dieser MAP geht es ferner unter anderem um eine bisher unbekannte Briefmarke des Jahres 2012 und die Auflagezahlen verschiedener Jahrgänge. Die fünfte MAP-Ausgabe soll im September erscheinen und vor allem Ersttagsbriefe und Sonderumschläge der Jahre 1977 bis 1980 sowie die illegalen Ausgaben für "Lunda Tchokwe" vorstellen. Die ersten drei Ausgaben der MAP waren auf ein großes Leserinteresse gestoßen. Sie können kostenlos bestellt werden ausschließlich per E-Mail über die Adresse reinhardkuechler@yahoo.de.

06.08.: Von der sog. "Reh-Marke" Norwegens gibt es einen Neudruck, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Wert zu 11,50 Kronen der Serie "Wilde Tiere" mit der Abbildung eines Rehs (MiNr. 1673) ist neu gedruckt worden und zwar mit dem Druckdatum "17.03.2017". Die Briefmarken dieser neuen Auflage kamen erstmals am 29. März 2017 in Umlauf. Im Unterschied zur Erstauflage erfolgte die Herstellung auf selbstklebendem Papier, was zu einer weiteren Katalognummer führen wird.

06.08.: Nachträglich wurde nun der mutmaßlich erste, nach dem Wechsel des Herstellers produzierte Umschlag mit geändertem Klappenschnitt gefunden, dessen Druckvermerk einen Übergang von alter zu neuer Art darstellt:
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Werttempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit neuem Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 01.2017".
Als weiterer Umschlag mit Druckvermerk in neuer Art wurde bekannt:
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Fenster und Wertstempel 85 Cent "Federnelke", jetzt mit Druckvermerk "23.02.2017".
Für die bislang mit einem Blumen-Wertstempel versehenen Plusbriefe in Standardformaten bis 20 g, die nur als Kartons zu 500 oder 1000 Stück verkauft werden, ist ein Wechsel des Wertzeichens zu verzeichnen. Die ersten in der aktuellen Abo-Lieferung sog. "nicht-phliatelistischer" Ganzsachen enthaltenen Umschläge zeigen nun das Bild der letztjährigen Briefmarke mit dem Leuchtturm "Kampen". Folgende Formate mit Druckvermerk in neuer Art liegen vor:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04. 2017";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "18.04.2017".
In der gleichen Abo-Lieferung war auch eine neue Blanko-Postkarte enthalten, jetzt mit neuem Wertstempel 45 Cent "Leuchtturm: Kiel-Holtenau", die zum Bezudrucken durch Sammlervereine gedacht ist. Sie wird in Packungen zu 100 Stück und auch einzeln abgegeben.
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "24.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Porsche 911", Faltbrief mit Werbung "Mai-Ausflug für Sammler!";
- "29.-5.17", Wertstempel 70 Cent "Schloß Ludwigsburg", Umschlag mit Werbung "Nur für kurze Zeit: Deutsches Gold zu Vorteilspreisen!".
Beim Jazzfest Bonn wurde eine Postkarte mit individuellem Wertstempel 45 Cent "nächtlicher Posttower mit Beleuchtung als Saxophon" und Werbung für die Veranstaltung an ausgewählte Besucher gratis abgegeben. Ein Umschlag mit Wertstempel 70 Cent "Deutschlandlied" im übergroßen Format 235 x 125 mm enthielt eine Rechnung für die von der Deutschen Post betreuten Münzabonnenten.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Mai 2017", jetzt mit kurzhaariger blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Essschüsseln) und "Briefversand" (Markenset: Leuchtturm Bremerhaven Osterfeuer) auf.

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02.07.: Die österreichische Post hat neue Marken verausgabt. Innerhalb der Markenedition 1 wurde die Serie "Dorfkirchen" mit einem 68-Cent-Wert "Wallfahrtskirche Maria Alm" fortgesetzt. Die Almer Pfarrkirche zählt zu den schönsten ländlichen Marienheiligtümern des Prinzgaus. Im Inneren erkennt man gut die Verbindung zwischen spätgotischer Raumvorstellung und barocken Elementen. Die Markenedition kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. In der neuen Markenedition 4 ist ein weiterer 4er-Kleinbogen erschienen, der "Sehenswürdigkeiten in Österreich" abbildet. Auf den Werten zu 68 Cent sind der Neue Dom in Linz, die Basilika Rankweil, der Grazer Uhrturm und das Goldene Dachl in der Innsbrucker Altstadt zu sehen. Der Preis für den Kleinbogen beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. "Gewürze" lautet das Thema einer Markenedition 8. Kostbar und kostspielig waren Gewürze in früheren Zeiten, weil sie aus weit entfernten Ländern kamen. Heute kann man viele Gewürze im Supermarkt kaufen und einige sogar im eigenen Garten anpflanzen, etwa Koriander, Chili oder Fenchel und natürlich auch Küchenkräuter. Die jeweils vier Werte zu 68 und 80 Cent der Edition zeigen Gewürze wie Chili oder Zimt und kosten 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro. Eine "Reise durch Italien" bietet eine neue Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent. Ein Land mit einer so großen Geschichte und landschaftlichen Vielfalt kann man kaum auf einer Urlaubsreise erkunden. Die Markenedition hilft dabei und macht mit so unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten wie dem Schiefen Turm von Pisa, dem Petersdom und dem Kolosseum in Rom oder der Rialto-Brücke in Venedig bekannt, aber auch mit Landschaften wie der Toskana, den Dolomiten oder verschiedenen Ansichten von der Mittelmeerküste. Die Edition schlägt mit 20,90 Euro zu Buche, im Abo mit 15,90 Euro.

02.07.: Im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte trafen sich am 17. Juni 2017 rund 30 Mitglieder des Berufsverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels -APHV-, um die Weichen für ein weiteres Gedeihen des rührigen Verbandes zu stellen. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Wolfgang Lang, der seit März 2017 nach dem krankheitsbedingten Rücktritt des bisherigen Verbandspräsidenten Arnim Hölzer den APHV leitet, würdigte dessen Verdienste mit einem sehr persönlichen Geschenk, Geschäftsführer Thomas Brückel erinnerte an all die Leistungen, die dieser in den letzten zehn Jahren seiner Amtszeit für den Verband erreicht hatte. Bei den Wahlen wurde Wolfgang Lang einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt, zu seinem Stellvertreter als Vizepräsident Stefan Lutter und zum neuen Beisitzer Michael Maassen. Weiterhin im Amt sind Stefan Jopke (Vizepräsident), Hans Hohenester (Beisitzer) und Thomas Gompf (Beisitzer), die bereits im Vorjahr gewählt worden waren. Die Mitglieder beschlossen außerdem die Gleichstellung der beiden Vizepräsidenten. Die Finanzen des Verbandes - dies trug Stefan Lutter in einem sehr gut vorbereiteten Vortrag vor - sind durchaus geordnet, bedürfen aber für die kommende Zeit an mancherlei Stellen eine Rückführung auf Machbares. So werden größere Einsparungen bei Messen und der Jugendnachwuchsförderung ebenso wenig zu umgehen sein, wie dies bereits in diesem Jahr auch mit einer auf Kosten bedachten einfacheren Veranstaltung der Mitgliederversammlung umgesetzt wurde. Dafür setzt der neue Vorstand verstärkt auf den weiteren Ausbau seiner Internetseite (www.aphv.de), bei der gerade die aktuellen Nachrichten immer mehr Interesse bei den Besuchern erreichen (innerhalb eines Jahres wurden die Besucherzahlen mehr als verdoppelt), und auf die Neugewinnung von Mitgliedern. Erfreulich für alle: die Mitgliederbeiträge bleiben stabil. Auch im kommenden Jahr wird die Mitgliederversammlung des APHV im Raum Köln/Bonn stattfinden, vielleicht wieder an gleicher Stelle, wo sich die Tagungsteilnehmer - allen voran Wolfgang Lang, der BDPh-Geschäftsführer Reinhard Küchler seinen Dank für die perfekte Organisation und Begleitung ausgesprochen hatte - sehr wohl gefühlt hatten.

02.07.: Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die "Fête de la Musique" - das Fest der Musik. Die 1982 erstmals in Frankreich durchgeführte "Fête de la Musique" hat sich inzwischen zu einem weltweiten Musikfest entwickelt. Musiker, Chöre, Orchester, Bands und alle Organisationen die etwas mit Musik zu tun haben, sind aufgerufen, sich mit einer öffentlichen Aktion an diesem Fest zu beteiligen. Da wir Philatelisten schlecht mit unseren Briefmarken auf die Straße gehen können, haben die Mitglieder der Motivgruppe Musik zur "Fete de la Musique" auf ihrer Homepage www.motivgruppe-musik.com einen bunten Strauß von Briefmarken zusammengestellt, zu denen man sich die jeweils passende Musik anhören und ansehen kann.

02.07.: Die Deutsche Post unterstützt das Jubiläum "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" sowohl mit einem Sonderstempel als auch mit einer Briefmarke individuell., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. "Das Polizeipräsidium Frankfurt leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherheit bei uns in Hessen. Daher ist es uns eine besondere Freude, die langjährige Zusammenarbeit mit einem Sonderstempel und einer individuellen Briefmarke zu würdigen", betont Jens Kittel, Vertriebsmanager Deutsche Post. "Die Möglichkeit eine eigene Briefmarke und einen Sonderstempel zum 150-jährigen Bestehen unseres Polizeipräsidiums präsentieren zu können, ist ein zusätzliches Highlight für unseren Tag der offenen Tür, den wir am 24. Juni feiern. Wir freuen uns sehr darüber, daß die Deutsche Post beim Jubiläum mitwirkt", sagt Swen Friedrich, Polizeikommissar und Mitarbeiter im Organisationsteam des Polizeipräsidiums. Das Team "Erlebnis: Briefmarken" der Deutschen Post nahm mit einem Stand am Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums (Samstag, 24. Juni) teil. Von 13.00 bis 19.00 Uhr wurde der Sonderstempel vor Ort in der Adickesallee 70 eingesetzt und eine limitierte Auflage von insgesamt 2500 Briefmarkenbogen "150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt" angeboten. Zusätzlich hatten die Philatelie-Experten ein umfangreiches Angebot an Briefmarkenmotiven und Sammlerstücken im Angebot. Philatelie-Liebhaber erhalten den Sonderstempel außerdem ab dem 24. Juni einen Monat lang bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Privatkunden/Filialen, Sonderstempelstelle Brief, 92637 Weiden.

02.07.: An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "30.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-6.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Klassische Automobile: Ford Capri", Faltbrief mit Werbung "Freie Fahrt für Frühjahrs-Neuheiten!";
- "20.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Exklusive Sammlerstücke für Sie!";
- "27.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Oudry - Pfefferfresser, Jungfern- und Haubernkranich", Faltbrief mit Werbung "Bunte Frühlings-Vielfalt für Sie!".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post/PHILATELIE" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" wurden zudem bekannt:
- "-3.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Ganz Deutschland zum kleinen Preis!";
- "13.-4.17", Wertstempel 70 Cent "Reformation", Faltbrief mit Werbung "Sensationelle Münz-Neuheiten und mehr.".
Ein C5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Waiblingen" enthielt eine Einladung zur Aktionärsversammlung 2017 der Deutschen Post AG.
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C4-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartner mit Bart" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbung "Nutzen Sie neue Umsatzpotenziale: ...".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre April 2017", jetzt mit brünetter Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Oster-Mini-Nest) und "Briefversand" (Markenset Klassische Automobile) auf.

02.07.: "Das Wetter und die Stimmung waren auf gleichem sonnigen Stand", so das Resumé des Vorsitzenden Harald Rauhut zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer, BDB e.V., wie in der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu lesen ist. Über zwei Drittel der Mitglieder des Verbandes hatten sich am zweiten Juni-Wochenende bei bestem Wetter im badischen Ettlingen eingefunden. Begleitet von Gästen der anderen philatelistischen Verbände, Wolfgang Lang/APHV, Thomas Höpfner/BDPh, sowie Dr. Penning und Peter Sem vom BPP, letzterer zudem auch Verbandsmitglied, wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. In ihren Jahresrückblicken konnten sowohl der BDB-Vorsitzende Rauhut als auch sein Stellvertreter Klaus Veuskens berichten, daß die Geschäftsstelle lediglich einige Beschwerden über Firmen erhalten habe, die nicht Mitglied im Versteigererverband seien. Verbandsmitglieder hingegen waren nicht betroffen. Nach wie vor erheblichen Zuspruch erhält das "BDB-Journal", von dem täglich Gratis-Exemplare bei der Geschäftsstelle in Hildesheim angefordert werden. Gleichfalls positiv war der Bericht des Schatzmeisters Dr. Fischer, der die unverändert solide wirtschaftliche Situation des Verbandes mit Rücklagen, wie in den Vorjahren, bestätigen konnte. Nach über einem Viertel Jahrhundert Tätigkeit für den Verband geht der bisherige Hausjurist, Dr. Dieter Löhr, der branchenweit über eine einzigartige Reputation verfügt, zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand. Der neue Jurist des Versteigererverbandes, Ziar Kabir, stellte sich beeindruckend mit einem Vortrag zum "Datenschutzrecht" vor. Dieses Thema wurde von den anwesenden Auktionatoren mit großem Interesse und reger Beteiligung in tensiv diskutiert. Im Anschluß schilderte Richard Ebert, Betreiber der Internetplattform "Philaseiten", die Bedeutung von Internet-Foren für die Briefmarken-Auktionsbranche. Hierzu hatte es in der Vergangenheit immer wieder kritische Anmerkungen des Versteigerer-Verbandes gegeben. "Die Anonymität der verwendeten 'Nicknames' in den Internet-Foren führt leider immer wieder dazu, daß Wortwahl, aber auch oft die sonstige Qualität der Beiträge, nicht mehr den Ansprüchen genügt, die unser kultureller Standard erfordern würde", so Harald Rauhut. Richard Ebert wiederum verwies auf die hohe Moderationsqualität seiner "Philaseiten". In einem weiteren Tagesordnungspunkt vereinbarten die Auktionatoren eine Empfehlung, künftig auf die Erwähnung von bestimmten Attesten in der Losbeschreibung zu verzichten, wenn diese Prüfer durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlprüfungen auffällig geworden sind. Als Beispiel führte Harald Rauhut "Atteste" von Georg Bühler aus den 1990er Jahren auf, die unter einer nicht existierenden Adresse und mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal von Georg Bühler persönlich verfaßt worden sind. Beleg hierfür sind "Atteste" mit Ausstellungsdaten nach seinem Tode (!), aber auch davor ausgestellte "Atteste" mit Fehlprüfungen, die Georg Bühler "in seinen guten Jahren" nie passiert wären. Auch von einer "Briefmarken-Prüfstelle" seien sonderbare Prüfurteile in größerer Menge dokumentiert. Zum Abschluß wurde die Tagung im Jahre 2018 mit einer besonderen Bedeutung hervorgehoben: im kommenden Jahr feiert der Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer in Düsseldorf sein 50-jähriges Verbandsjubiläum. Nach getaner Arbeit und einer erfolgreichen Tagung belohnten sich die Auktionatoren und Gäste, wie immer, mit einem Festabend bis in den Morgen …. (BDB)

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05.06.: Wilhelm von Humboldt, der Bruder des ebenfalls bekannten Alexander von Humboldt, galt als Bildungsrefomer, Gelehrter, Schriftsteller und nicht zuletzt als Staatsmann. Aus Anlaß seines 250. Geburtstages gab die Deutsche Post AG am 8. Juni 2017 eine Gedenkganzsache heraus. Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermar-ke "275. Geburtstag Carl Gotthard Langhans" sowie die neuen "Blumen"-Dauermarken zu 5 und 10 Cent. Die Gedenkganzsache zeigt auf einem kolorierten Stahlstich (um 1860) von Johann Boumann die Vorderansicht des Vorlesungsgebäudes der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität. Heute wird das Gebäude in Berlin weiter als Humboldt-Universität geführt. Im oberen Bildteil befindet sich ein Porträt von Willhelm von Humboldt, das ebenfalls als Stahlstich um 1853 angelegt wurde. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) gestaltete Ganzsache kostet 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" angeboten.

05.06.: Am 8. Juni 2017 erscheinen weitere Neuauflagen bereits verausgabter naßklebender Wete der Dauerserie "Blumen" mit EAN Code nach der jeweils 5. Marke:
- 50 Cent "Aster", Kleinrollen zu 200 und 500 Stück;
- 260 Cent "Madonnenlilie", Kleinrolle zu 200 Stück.

05.06.: Traditionell wird auf der Essener Briefmarken-Messe das Ergebnis der Wahl der schönsten Briefmarke Europas bekannt gegeben. Diesmal standen Marken aus dem Jahrgang 2015 zur Abstimmung. 13 Postverwaltungen haben ihren Favoriten eingesandt. Den 3. Platz belegte in diesem Jahr Liechtenstein mit einem Zusammendruck, der den Weiher in Schwabbrünnen zeigt. Über den 2. Platz durften sich diesmal die Färöer-Inseln freuen. Hier überzeugte die Blockausgabe zur totalen Sonnenfinsternis am 20. März 2015. Eine Blockausgabe hatte auch gewonnen. Darauf abgebildet sich Helden aus der französischen Comicserie "Asterix". Dieser Block kam aus Deutschland, das somit den 1. Platz bei der diesjährigen Kür der schönsten europäischen Briefmarke belegte.

05.06.: Daß Briefmarken auch heute noch für Gesprächsstoff sorgen und sogar einen Hype auslösen können, zeigte sich auf der diesjährigen Essener Briefmarken-Messe vom 11. bis 13. Mai, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Vorgespräch mit dem WDR Fernsehen thematisierte der Veranstalter u.a. die wegen fehlerhafter Texte nicht verausgabte Weihnachtsmarke vom November letzten Jahres, die an einem Stand zu besichtigen war und während der Messe versteigert wurde. Am ersten Messetag machte das WDR-Team die Marke zum Aufhänger eines sympathischen, zweieinhalbminütigen Berichtes über das Briefmarkensammeln, der noch am selben Abend ausgestrahlt wurde. Spätestens als am Folgeabend das Thema nochmals im WDR Fernsehen aufgegriffen wurde, klingelten die Telefone beim Sender und beim Veranstalter. Das ganze Ruhrgebiet suchte in der Weihnachtspost nach der fehlerhaften Marke, und in mindestens einem Fall ist ein Zuschauer fündig geworden! Über mangelndes Interesse konnte sich die 27. Auflage der Traditionsmesse ohnehin nicht beklagen. Dank eines guten Besuches vor allem am Eröffnungstag, der gleichzeitig auch wieder Erstausgabetag war, zeigten sich fast alle Aussteller zufrieden bis sehr zufrieden. Gut angenommen wurde auch die Autogrammstunde mit Ruder-Olympiasiegerin Kathrin Boron-Kölm und dem Markenentwerfer Prof. Wilfried Korfmacher, die frühzeitig angekündigt werden konnte. Erst nach über einer Stunde waren die Wünsche aller Autogrammjäger in der langen Schlange erfüllt. Schon am Nachmittag des Eröffnungstages ausverkauft war das Messekontingent von 1000 Stück des Numisbriefes "Tropische Zone" mit der begehrten 5-Euro-Münze mit rotem Polymerring. Gefragt war am Großstand der Deutschen Post außerdem das Numisblatt "50 Jahre Deutsche Sporthilfe". Einen eindeutigen Favoriten bei den drei eingesetzten Sonderstempeln gab es diesmal nicht. Die kostenlosen Dienstleistungen der Prüfer und anderer Experten im Zentrum Philatelie wurden wieder häufig in Anspruch genommen. Auch an den Info-Ständen der über 35 Arbeits- und Forschungsgemeinschaften herrschte reger Betrieb. Bei den zum 8. Mal ausgerichteten Europäischen Meisterschaften für Thematische Philatelie wurde Dr. Joshua Magier mit dem Exponat "Land cultivation from the beginning of agriculture to the present time" zum Gesamtsieger gekürt.

05.06.: Knapp vier Monate vor der Hauptversammlung des Bund Deutscher Philatelisten am 9. September 2017 in Wittenberg, auf der Neuwahlen auf der Tagesordnung stehen, gibt es eine Alternative zum amtierenden BDPh-Vorstand! Auf der 27. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen kündigte ein neues Team seine Kandidatur an. Es wird angeführt von Alfred Schmidt, der sich um den Posten des Präsidenten bewirbt. Zu seinem Team gehören außerdem Jan Billion (Vize-Präsident), Walter Bernatek (Schatzmeister), Konrad Krämer (Beisitzer) und Jürgen Witkowski (Beisitzer). Alle Kandidaten verfügen über große Erfahrung in der (organisierten) Philatelie. Oberste Priorität im Programm des Kandidatenteams hat der Aufbau eines zukunftsorientierten Verbandes, der sich durch spezielle Serviceangebote an den Bedürfnissen aller Mitglieder orientiert und in dem die digitalen Inhalte deutlich ausgebaut werden. Dadurch sollen die Attraktivität der Mitgliedschaft gesteigert und der Altersdurchschnitt gesenkt werden. Marketingaktionen und philatelistische Veranstaltungen in unterrepräsentierten Regionen sollen das Hobby Briefmarkensammeln wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Auch durch Einbeziehung anderer Funktionsträger in die laufende Arbeit sollen drängende Probleme einvernehmlich gelöst und der BDPh als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Briefmarke positioniert werden. Ein Hauptaugenmerk der Arbeit soll außerdem der Aussöhnung innerhalb des Verbandes, der Wiederherstellung der langjährig guten Beziehungen zur Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte und der Deutschen Post sowie der Schaffung einer neuen Vertrauensbasis zu den Partnerverbänden gelten.

05.06.: Von folgenden Umschlägen der Deutschen Post AG wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST" und Druckvermerk "1600 004326 FSC C019 249 30218659";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" (naßklebend) mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600 004410 FSC C019249 30218835";
- "PLUSBRIEF Ausland" mit Wertstempel 90 Cent "Narzisse", daneben "Luftpost"-Vermerk, mit Druckvermerk "OT 308 51/2016",
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent '"Schätze aus deutschen Museen: Ischtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004407 FSC C019 249 30218824".
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung "... /WIEDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-2.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", Broschüre mit Werbung "PHILATELIEkompakt: Produktneuheiten März/April 2017";
- "-9.-3.17", Wertstempel 70 Cent "Ottifantengrüße", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Grüße!/Niedliche Tierkinder";
- "-9.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Schwertlilie", Faltbrief mit Werbung "Ottifantenstarke Frühlingsgrüße ! /Heimische Tierkinder";
- "23.-3.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", C5-Umschlag mit Werbung "II. Quartal 2017/PHILATELIEaktuell".
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre März 2017", jetzt mit lachender blonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Köpfhörer) und "Briefversand" (Markenset Tierkinder: Iltis, Wildschwein) auf.

05.06.: Die Royal Philatelic Society London gab bekannt, daß sie ihr eigenes "Museum and Archives" in "The Museum of Philatelic History" umbenennen wird. Bereits seit mehr als einem Jahr ist dieses Museum - es ist untergebracht im Haus dieses ältesten Sammlervereins der Welt am Devonshire Place in London - bereits staatlich anerkannt. Mit der neuen Bezeichnung als "Museum der Philateliegeschichte" soll aufgrund der Einzigartigkeit in der großen Museumslandschaft der britischen Hauptstadt eine noch höhere Beachtung beim Publikum, aber auch bei Besuchern und Forschern für die umfangreichen Museumsobjekte erreicht werden. Damit verbunden ist die Absicht, Sammlern und Vereinen dieses Museum als einen Ort näher zu bringen, in dem man passendem Material eine Heimat geben kann. Für weitere Informationen steht der Kurator des Museums, Wesley Tierney, zur Verfügung, der unter der E-Mail museumarchi ves@rpsl.org.uk zu erreichen ist.

05,06,; Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes zur Gleichbeechtigung von Mann und Frau kommt eine weitere Gedenkganzsache heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf dem von Alexander Michaelopoulos (Frankfurt/Main) gestalteten Umschlag sind die 56-Cent-Marke "50 Jahre Bundeszentrale für politische Bildung" vom 7. November 2002 und eine 14-Cent-Automatenmarke mit dem Motiv "Schreiben" eingedruckt. Der Zudruck zeigt eine illustrative Umsetzung des Themas "Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert die Gleichberechtigung von Mann und Frau". Bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes am 3. Mai 1957 war die Geschlechtergerechtigkeit im Ungleichgewicht. Die Wippe kippt in eine Richtung. Das Gesetz zur Gleichberechtigung setzte die Verhältnisse "in die Waage": Frau und Mann sitzen gleichgewichtig und gleichwertig in der Waagerechten. Die Herstellung erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es wird ein "Erstverwendungsstempel Bonn" mit Datum 11. Mai 2017 aufgelegt, dessen Stempelung die Stempelstellen Weiden und Berlin übernehmen. In Bonn wird dieser Erstverwendungsstempel für unmittelbare Stempelwünsche in der Filiale am Posttower, Charles-de-Gaulle Str. 20, 53113 Bonn, geführt.

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07.05.: Ende Februar 2017 lief der Vertrag zwischen der Deutschen Post und dem Beauftragten der Bundesdruckerei, dem Berliner Hans Zerbel, aus. Zerbel stand viele Jahre als kompetenter Ansprechpartner für Druckabweichungen, auch bei seinen regelmäßigen Messe-Besuchen, zur Verfügung, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Deutsche Post hüllt sich immer noch in Schweigen, ob und wie es gegebenenfalls weitergeht. Derweil ruft die MICHEL-Redaktion zur Gründung der Forschungsgruppe "Plattenfehler auf Bund-Marken" auf und begründet dies mit dem entstandenen Informationsvakuum für Sammler, Forscher und philatelistische Verlage. "Derzeit kann für den Großteil der Marken nicht verläßlich festgestellt werden, ob es sich bei einer neu entdeckten Abweichung um einen Plattenfehler oder eine Druckzufälligkeit handelt. Katalogisiert werden können aber nur erwiesene Plattenfehler. Dem kann langfristig wohl nur durch die Gründung einer Forschungsgruppe begegnet werden, die Abweichungen auf Marken zahlenmäßig und in diversen Erhaltungsstufen (postfrisch, gestempelt in diversen Orten, auf Brief) erfasst und so das Vorliegen eines Plattenfehlers untermauert. Die MICHEL-Redaktion ruft deshalb Sammler und Forscher zur Gründung einer Forschungsgruppe 'Plattenfehler auf Bund-Marken' auf. Um die Vernetzung der an dieser Forschungstätigkeit Interessierten zu erleichtern, möchte MICHEL einen ersten Anlaufpunkt bieten: Bitte schreiben Sie an den Schwaneberger Verlag, wenn Sie Mitglied der Forschungsgruppe werden möchten oder sich vorstellen können, die Koordination innerhalb der Forschungsgruppe zu übernehmen. Der Koordinator meldet die Forschungsergebnisse der Gruppe an die MICHEL-Redaktion, die diese letztlich auswertet. Interessierte wenden sich bitte an: Schwaneberger Verlag GmbH, Frau M. Baumann, Ohmstr. 1, 85716 Unterschleißheim, oder deutschland1@michel.de."

07.05.: Für das Jahr 2016 haben die Mitglieder der Motivgruppe Musik mehrere Hundert Briefmarken zu den Themen Musik und Tanz registriert. Das Spektrum reicht von großen Komponisten und bekannten Sängern über die verschiedenen Musikinstrumente, Ballett und Volkstanz bis zu Elementen der Notenschrift. Eine Vorauswahl von 60 Briefmarken hat die Arbeitsgemeinschaft jetzt auf ihre Homepage gestellt und ruft alle Sammlerinnen und Sammler auf, daraus die schönste Musikbriefmarke des letzten Jahres zu wählen. Der Designer der schönsten Musikmarke wird mit der Yehudi-Menuhin-Trophy ausgezeichnet und unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird wieder ein philatelistisches Geschenk verlost. Die zur Wahl stehenden Briefmarken findet man unter dem Link www.motivgruppe-musik.com. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

07.05.: Nur für wenige Wochen ist im Onlineshop für Individualprodukte der Deutschen Post ein 4er-Bogen der Briefmarke Individuell in Herzform erhältlich, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Wie der Produktname schon sagt, sind die Briefmarken individuell online gestaltbar. Neben den vier Briefmarken hat der Briefmarkenbogen ein weitere Neuheit, nämlich zusätzlich drei Sticker in Herzform in unterschiedlicher Größe, die ebenfalls individuell gestaltbar sind. Der Herzbogen ist in fünf unterschiedlichen Layouts vorgestaltet und bedient die Anlässe Liebe, Geschenk, Kinder und Tierfreunde. Die Briefmarken sind in allen gängigen Portowerten verfügbar. Das Angebot ist zeitlich begrenzt unter www.deutschepost.de/individuell erhältlich. Verkaufsstart war der 11. April 2017. Voraussichtlich wird der Bogen bis zum 31. Mai 2017 online verfügbar sein. Der 4er-Bogen kostet einschließlich Porto (70 Cent) und Mehrwertsteuer 9,95 Euro.

07.05.: In der Markenedition 1 ist die Serie "Sternzeichen" mit der Abbildung eines Stieres fortgesetzt worden. Die Sonne befindet sich in der Zeit vom 21. April bis 20. Mai in diesem Tierkreiszeichen. Die 68-Cent-Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Eine weitere Markenedition 1 ist unter der Bezeichnung "Aus Rudolf Gallers Herbarium" gestartet worden. Das Herbarium, eine Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzen bzw. Pflanzenteile auf Briefmarken, ist ein beliebtes Sammelgebiet, dem sich Rudolf Galler seit Jahren verschrieben hat. Nun bietet die Österreichische Post dieses Motiv auf 68-Cent-Marken im Abonnement an. Pro Quartal sollen fünf neue Motive erscheinen. Preis pro Stück: 2,50 Euro. Innerhalb der noch jungen Markenedition 4 ist ein Kleinbogen "Österreichs Naturschätze" aufgelegt worden. Die vier Marken zu je 68 Cent illustrieren den Mondsee, das Waldviertel, die Südsteiermark und den Gosausee mit Dachstein. Der Preis beträgt 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. Die Markenedition 20 ist mit zwei Ausgaben ergänzt worden:
1. "Schätze der Habsburger" - Das Kunsthistorische Museum wurde für die gemeinsame Präsentation der Kunstschätze der Habsburger von Kaiser Franz Joseph eröffnet und beherbergt u.a. die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung, die Gemäldegalerie, die Kunstkammer, das Münzkabinett und die Museumsbibliothek. An anderen Orten befinden sich weitere Schätze, so beispielsweise in der Hofburg und in der Kaiserlichen Wagenburg im Schloß Schönbrunn. 20 ausgewählte davon sind auf einer Markenedition 20 mit 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent zu sehen.
2. "Geschützte Tiere aus aller Welt" - Weltweit sind immer mehr Tiere in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Viele Arten sind bereits für immer verschwunden. Der Rückgang ihres Lebensraumes durch Bewirtschaftung, die Jagd durch den Menschen und drastische Klimaveränderungen sind wesentliche Ursachen für die Gefährdung dieser Tiere. Die neue Edition zeigt 20 schützenswerte Tiere wie Eisbar, Nashorn, Tiger oder Pandabär auf 15 selbstklebenden Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent.
Die Markenedition 20 kostet 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

07.05.: Von der Arge Krone / Adler gibt es eine neue Publikation zum Thema "Rückscheine bei Einschreibbriefen"" wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Bereits aus dem 17. und 18. Jh. sind Bestätigungen über den Erhalt einer Nachricht bekannt, die dem Absender übermittelt wurden. Länderübergreifend geregelt wurden die sog. Rückscheine erstmals im Deutsch-Österreichischen Postverein 1850. Die Deutsche Reichspost übernahm diesen Service in ihr Angebot. Wollte der Empfänger wissen, ob seine eingeschriebene Sendung beim Empfänger angekommen war, mußte er einen Rückschein beantragen und bei Auflieferung bezahlen. Der vom Empfänger quittierte Rückschein ging per Einschreiben an den Absender zurück. Dieses Verfahren hat in seinen wesentlichen Grundzügen bis heute Bestand. Das Autorenduo Predojevic/Schmitt veröffentlicht im Heft 59 der ArGe Krone / Adler den umfangreichen 1. Teil seines Artikels "Rückscheine bei Einschreibebriefen" mit Einführung dieser Leistung im Weltpostverein ab 1. Juli 1875. Nach einem kurzen Überblick über die vertraglichen Regelungen folgen zahlreiche bebilderte Beispiele für Einschreiben mit Rückschein in verschiedene Länder. Kontakt zur ArGe: Manfred Wiegand (Vorsitzender), Max-Born-Ring 31, 37077 Göttingen, Telefon 0551/37 90 98, wiegand.manfred@web.de

07.05.: Anläßlich des Internationalen Tages des Glücks am 20. März 2017 brachte die UNPA zur Glückskampagne "Die Schlümpfe" einen Bogen zu speziellen Veranstaltungen heraus. Die Kampagne startete Mitte Januar bei den Vereinten Nationen. Der Bogen besteht aus zehn Marken zu 1,15 US Dollar. Gelegentlich der Internationalen Briefmarkenausstellung der FIAP (Federation of Inter-Asian Philately) in Melbourne, Australien, am 30. März 2017 gab die UNPA einen neuen Event-Kleinbogen mit drei Marken. Die Marken zu 1,15 US Dollar, 2 Franken und 1,70 Euro zeigen Tiere aus Australien - Koala, Känguruh und Emu. Im Bogenhintergrund ist der Ayers Rock zu sehen. Der Entwurf des Bogens stammt von Lindsey Thoeng (Vereinte Nationen).

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02.04.: Seit dem 1. März ist ein aus drei C6-Umschlägen mit gleichem Wertstempel 70 Cent "Otto Waalkes: Bunter Gruß vom Ottifant" und Ottifant-Motiven nebst Einlagekarten mit weiteren Ottifant-Motiven bestehendes PLUSBRIEF-Set bei den Filialen erhältlich. Von der Neuausgabe des "PLUSBRIEF Versandtasche" mit neuem Wertzeichen "Eröffnung der Elbphilharmonie, Hamburg" liegt nun auch die Variante ohne Fenster vor. In Kartons zu 100 Stück sind erhältlich:
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", mit Druckvermerk "1600004409 FSC C019249 3021 8833".
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF. ...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-2.-2.17", Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", Broschüre mit Werbung "MÜNZENkompakt: Spektakuläre deutsche Münz-Neuerscheinungen";
- "-2.-2.17", Wertstempel 145 Cent "Buchenwälder", Broschüre mit Werbung "Einfahrt unserer Neuheiten 2017!".
Vom Umschlag im Format DIN Lang mit Absenderlogo "Deutsche Post" mit individuellem Wertstempel 28 Cent "LeserService" und Vorausentwertung Frankierwelle "DIALOGPOST" wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt mit Werbung "LESERSERICE Bis zu 33% sparen: Lieblingszeitschrift plus Top-Markengeschenk." und Abbildung zweier Zeitschriften, Bohr- und Schrauber-Set sowie Kinderrucksack.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Februar 2017", jetzt mit langhaariger dunkelblonder Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungegeschenk" (Kuscheldecke) und "Briefversand" (Marke: Tag der Briefmarke) auf.

02.04.: In diesem Jahr jährte sich zum 200. Mal der Geburtstag des deutschen Missionars der Herrnhuter Gemeine Johann August Miertsching, der als Dolmetscher die Franklin-Suchexpedition von Kapitän Mc Clure 1850 bis 1855 auf dem Schiff "Investigator" begleitete. Dabei wurde die Nordwestpassage entdeckt. Aus diesem Anlaß hat die Arbeitsgemeinschaft Polarphilatelie e.V. (www.arge-polarphil atelie.de) einen Plusbrief Individuell herausgegeben, der ab sofort erhältlich ist. Jeder Plusbrief Individuell kostet 3,50 Euro einschließlich Portokosten. Bestellungen sind an den Geschäftsführer zu richten: Hans W. Helfenbein, Postfach 20 02 56, 63469 Maintal. Bitte nur Vorauszahlung in Briefmarken oder Überweisung auf das Konto DE69 5001 0060 0325 7356 09 mit kompletter Anschrift und Stichwort "Leverkusen". Zur Rhein-Ruhr-Posta 2017 in Leverkusen, wo die Arbeitsgemeinschaft mit einem eigenen Stand vertreten ist, gibt es den dazu passenden Sonderstempel. Zuadressierungen mit dem Sonderstempel sind zum gleichen Preis (ohne zusätzliche Portokosten) möglich.

02.04.: Bei der Marken-Edition 1 ist die Serie "Tiere" der österreichischen Post mit einem 68-Cent-Wert fortgesetzt worden. Er zeigt ein Eichhörnchen. Es ist mit 190 Arten eine der größten Gattungen in der Hörnchen-Familie. In Europa ist nur das Europäische Eichhörnchen heimisch. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Die neue Markenedition 4 wurde mit "Blumen" fortgesetzt. Die vier Werte im Kleinbogen zeigen Tulpen, Maiglöckchen, Narzisse und Krokus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. Für die Markenedition 8 gab es zwei neue Ausgaben:
1. "Die Secession". Die Wiener Ausprägung des Jugendstils wird "Secession" genannt. Die 1897 gegründete Künstlervereinigung Wiener Secession bekam vom Architekten Joseph Maria Olbrich sogar ein eigenes Ausstellungsgelände. Dieses bedeutende Jugendstilgebäude, aber auch Kunstwerke aus der Zeit sind auf den Mar ken zu sehen.
2. "Zahnradbahnen". Wenn sich zwischen den Schienen eine Zahnstange befindet, in die die Zahnräder von Fahrzeugen greifen, spricht man von einer Zahnradbahn. In der Regel werden Zahnradbahnen eingesetzt, um größere Steigungen bzw. Gefälle zu überwinden. Die Edition zeigt die weltweit bekanntesten Zahnradbahnen. Die Markenedition 8 besteht aus je vier Werten zu 68 und 80 Cent in einem kleinbogenartigen Zusammendruck. Sie kostet 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro.

02.04.: Ab März 2017 weisen alle Nachdrucke und Neuausgaben naßklebender "Blumen"-Dauermarken der Deutschen Post AG einen EAN Code auf. Bei den Bogenmarken befinden sich diese im Bogenrand, bei den Rollenmarken nach der jeweils 5. Marke auf einem kleinen Leerfeld. Von folgenden "Blumen"-Dauermarken sind Rollen mit EAN Codes geplant bzw. schon nachgedruckt worden:
1. März - 85 Cent "Federnelke", Kleinrolle zu 500 Stück;
13. April - 400 Cent "Fuchsie", 450 Cent "Bienen-Ragwurz" und 500 Cent "Enzian", jeweils Kleinrollen zu 100 Stück.
Die Niederlassung Privatkunden/Filialen bietet 5er-Streifen mit EAN Code an.

02.04.: Zweimal jährlich erscheinen zu speziellen Anlässen die offiziellen Kollektionsbogen von "dieMarke.li". Die Zusammendrucke mit zehn verschiedenen Motiven sind unabhängig vom Ausgabeprogramm der Liechtensteinischen Post, sind aber ebenfalls postgültig. Der jetzt herausgekommene 7. Kollektionsbogen thematisiert "Berühmte Züge" wie den Bernina Express, den California Zephyr, den Trans-Siberian oder den Royal Scotsman. Der Preis beträgt postfrisch wie gestempelt 10 Franken.

02.04.: Auf Initiative des Leverkusener Philatelisten Herbert Schumacher setzt die Deutsche Post AG am 25. März 2017 einen Sonderstempel "60 Jahre Römische Verträge" im Postamt 10117 Berlin ein., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der rechteckige Sonderstempel zeigt den Senatorenpalast in Rom. Wegen der verspäteten Ankündigung wird die Stempelfrist bis 12. Mai 2017 verlängert. Schriftliche Anträge zur Stempelung sind zu richten an: Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Berlin 1, Sonderstempelstelle,,Brief: 11508 Berlin, Fracht: Eresburgstr. 21, 12103 Berlin.

02.04.: Neben dem traditionsreichen Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) und dem seit einigen Jahren bestehenden Verband philatelistischer Prüfer (VPeV) ist vor einigen Wochen ein dritter Prüferverband in Deutschland gegründet worden, der Verein Philatelistischer Prüfer e.V. (Ph). Weitere Informationen sind bei der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich: Verein Philatelistischer Prüfer e.V., Friedrich Leising, Wetzendorfer Str. 16, 91207 Lauf, Telefon 09123/9 61 28 02, leising-friedrich@t-online.de erhältlich.

02.04.: Am 6. März 2017 gab der langjährige Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV), Arnim Hölzer, seinem Vorstand und der Geschäftsstelle des APHV in Köln bekannt, daß er aus gesundheitlichen Gründen und schweren Herzens sein Amt als Präsident des APHV mit Wirkung zum 16. März 2017 aufgeben müsse. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Er bedankte sich herzlich bei allen Wegbegleitern, insbesondere bei Geschäftsführer Thomas Brückel und dem Vorstand, für die lange vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Wörtlich schrieb er: "Die Arbeit im APHV, die ich über 35 Jahre leisten dürfte, hat mir sehr viel Freude gemacht und mich mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen zusammengeführt. Ich wünsche dem APHV für die Zukunft alles Gute." Abschließend fügte er hinzu: "Bitte respektieren Sie meinen Wunsch nach absoluter Ruhe", was verdeutlicht, daß Arnim Hölzer dieser aus ernsthaften gesundheitlichen Gründen erfolgte Entschluß nicht leicht gefallen ist. Hölzer - er hatte bereits zum Jahresende 2016 sein bekanntes Briefmarken-Fachgeschäft in Leichlingen geschlossen - gehörte dem früheren Westdeutschen Fachverband des Briefmarkenhandels im APHV seit 1992 als Vorstandsmitglied an und führte diesen seit 2001 als Vorsitzender. Den APHV leitete er als Präsident seit dem 18. März 2007. Satzungsgemäß wird ab sofort der 1. Vizepräsident des Verbandes, Wolfgang Lang, die Geschäfte des APHV übernehmen.

02.04.: Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern - diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises "BILDUNG UND BRIEFMARKE", der von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. ins Leben gerufen wurde. Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann es sich um einmalige Aktivitäten oder um auf Dauer angelegte Projekte handeln. Im Jahr 2017 wird ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für Beiträge zum Thema Martin Luther vergeben. Dabei ist es freigestellt, ob sich diese mit dem Leben des Reformators befassen oder mit Schwerpunkten der drei geplanten Briefmarkenausgaben des Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation", "Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers" und "Die Wartburg". Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro sowie für den Sonderpreis werden im Rahmen der 27. Internationalen Briefmarken-Messe 2017 in Essen verliehen. Informationen und der Bewerbungsbogen stehen auf www.jugendmarke.de sowie auf www.bdph.de bereit oder sind über die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstr. 8-10, 53123 Bonn, erhältlich. Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

02.04.: Als die Deutsche Post Ende Oktober 2016 bekannt gab, dass die für den 2. November 2016 geplante 70-Cent-Sondermarke "Weihnachtskugel" wegen Fehlern in den mehrsprachigen Weihnachtsgrüßen neu gedruckt werden muß, argwöhnte man schon, daß die bereits gedruckten Marken trotzdem in Umlauf kommen könnten. Erste Funde in den letzten Tagen und Wochen zeigen, daß dies zutreffend ist. Mehrere Exemplare der "Weihnachtskugel" in selbstklebender Ausführung sind offenbar der Vernichtung entgangen. Das abgebildete Exemplar wurde vor kurzem bei eBay für über 1000 Euro zugeschlagen.

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05.03.: Als die Deutsche Post Ende Oktober 2016 bekannt gab, dass die für den 2. November 2016 geplante 70-Cent-Sondermarke "Weihnachtskugel" wegen Fehlern in den mehrsprachigen Weihnachtsgrüßen neu gedruckt werden muß, spekulierten Sammler darauf, daß die bereits gedruckten Marken trotzdem in Umlauf kommen könnten. Funde in den letzten Tagen und Wochen zeigen, daß dies tatsächlich der Fall ist. Mehrere Exemplare der "Weihnachtskugel" in selbstklebender Ausführung sind offenbar der Vernichtung entgangen. Bei eBay wurde schon ein Exemplar für über 1000 Euro verkauft, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.

05.03.: Innerhalb der Markenedition 1 ist die Serie "Kirchen" der österreichischen Post mit einem 68-Cent-Wert fortgesetzt worden. Er zeigt die Stiftskirche Zwettl, eine Zisterzienser-Abtei, die im Waldviertel in Niederösterreich liegt. Die Abtei besteht seit 1138 ohne Unterbrechung und ist das drittälteste Zisterzienserkloster der Welt. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Neu angeboten wird von der österreichischen Post die Markenedition 4, die aus vier verschiedenen 68-Cent-Werten in Kleinbogenform besteht. Jeden Monat soll eine neue Ausgabe aus den Serien "Sehenswürdigkeiten in Österreich", "Heimische Tierwelt", "Blumen" und "Österreichs Naturschätze" erscheinen. Die beiden ersten Ausgaben liegen bereits vor: "Sehenswürdigkeiten in Österreich" mit den Motiven Hoheinsalzburg, Gloriette, Dürnstein und Burg Hochosterwitz sowie "Heimische Tierwelt" mit Abbildung von Igel, Gämsen, Reh und Eichhörnchen. Der Preis beträgt jeweils 5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro. "Europäische Wahrzeichen" wie der Eiffelturm in Paris, das Brandenburger Tor in Berlin, der Petersdom in Rom, die Karlsbrücke in Prag, der Turm von Belem in Lissabon, die Akropolis in Athen oder die Tower Bridge in London befinden sich auf einer neuen Markenedition 20, die aus 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent besteht. Diese Edition mit 20 der bekanntesten Wahrzeichen Europas ist für 20,90 Euro zu haben. Im Abo fallen 15,90 Euro an.

05.03.: Wie die Deutsche Post AG bekannt gab, werden im Laufe des Jahres bei einigen vorhandenen Werten der Dauerserie "Blumen" die Motive ausgetauscht. Im Einzelnen sind folgende Wechsel geplant:
- 13. April - 5 Cent "Phlox"
- 11. Mai - 45 Cent "Seerose" und 90 Cent "Johanniskraut"
- 8. Juni - 10 Cent "Winterling" und 20 Cent "Hasenglöckchen"
- 10. August - 145 Cent "Jungfer im Grünen"
Die alten Motive dieser Wertstufen waren zehn oder mehr Jahre im Umlauf. Wer sie noch nicht besitzt, sollte rasch seine Sammlung vervollständigen, da sie nach dem Aufbrauchen der Restbestände im Schalterangebot ersetzt werden.

05.03.: Auf gefälschte Aufdruckmarken für die Deutsche Post in China macht Hans Ritter im Rundbrief "Die China-Philatelie" Nr. 165 der ForGe China aufmerksam. Überhaupt stellen Prüfungen und Fälschungen einen Schwerpunkt in dem Mitteilungsblatt dar. Kontakt zur ForGe: Franz-Josef Pütz, Mohrenstr. 9, 10117 Berlin, Telefon 030/ 20 64 96 70, Fax 030/20 64 96 71, franz-josef.puetz@gmx.de.

05.03.: An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-1.12.16", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtskugel", Faltbrief mit Werbung "Stimmungsvolle Briefmarken für Ihre Weihnachtsgrüße!";
- "-1.12.16", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtskugel", Faltbrief mit Werbung "Große Persönlichkeiten der Geschichte Europas.";
- "-8.12.16", Wertstempel 70 Cent "Deutschlandlied", Faltbrief mit Werbung "Exklusive Sammlerstücke für Sie!";
- "27.12.16", Wertstempel 70 Cent "Porsche 911", Broschüre mit Werbung "Die schönsten Modelle bis zu 66% reduziert!";
- "29.12.16", Wertstempel 70 Cent "Dampfer Weser", Faltbrief mit Werbung "Kostbares Anlage-/Gold aus aller Welt."
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre Dezember 2016", jetzt mit Dame mit Nikolausmütze auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Mini-Guglhupf-Set) und "Briefversand" (Markensets) auf. Wie in den Vorjahren wurden auch 2016 in einem C4-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post/PHILATELIE" und Vorausentwertung durch Sonderstempel "BONN/... (Posttower) .../Deutsche Post DHL Zentrale/53113" mit Werbung "Vielen Dank für Ihre Treue!" an langjährige Abonnenten bei Erreichen eines runden Jubiläums eine Treuegabe und eine Urkunde versandt. Die diesjährigen Um schläge weisen die Wertstempel 60 Cent "ATM: Bonn" neben 85 Cent "Bayerischer Wald" auf und wurden mit folgenden Vorausentwertungsdaten versandt: "20.-2.2016", "31.-3.2016", "-2.-6.2016", "28.-7.2016", "29.-9.2016" und "-6.12.2016".

05.03.: Der "Indien-Report" Nr. 112 der ForGe Indien e.V. enthält wieder eine Reihe philatelistischer Fachartikel, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" berichtet. Dazu gehört ein mehrseitiger, in Farbe gehaltener Beitrag von Joachim Wrede. Er hat die pakistanischen Neuheiten aus dem Zeitraum 2000 bis 2015 im Fluoreszenzlicht betrachtet und dabei einige überraschende Erkenntnisse gewonnen, die er mit Bilder vorstellt und beschreibt. Kontakt zur ForGe: Franz-Josef Pütz, Mohrenstr. 9, 10117 Berlin, Telefon 030/20 64 96 70, Fax 030/20 64 96 71, franz-josef.puetz@gmx.de.

05.03.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel mit Zuschlag wurde um das Wertzeichen 70+30 Cent "Weihnachten 2016 - Verkündigung an die Hirten" erweitert.
Ab 20 Stück je Sorte sind zwei verschiedene Umschläge in folgenden Formaten bestellbar:
- C6 ohne Fenster,
- DIN Lang mit Fenster.
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel lässt sich oben links zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. Von folgenden Umschlägen wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "1600004375 FSC C019249 30218 776";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Schätze aus deutschen Museen: Ishtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004346 FSC C019 249 30218719".
Anlässlich des Motivwechsels beim Vordruckpapier für Automatenmarken wurde am 3. Januar 2017 ein Set von fünf Ganzsachen herausgegeben:
- Postkarte mit Wertstempel 45 Cent "ATM: Briefe empfangen";
- C6-Umschlag (Standard) mit Wertstempel 70 Cent "ATM: Briefe schreiben";
- C6-Umschlag (Kompakt) mit 45 Cent "ATM: Briefe schreiben" neben Wertstempel 40 Cent "ATM: Briefe empfangen", links mit Abbildung Brief mit Stift und Briefkasten am Zaun;
- C6-Umschlag (Einwurf-Einschreiben) mit Wertstempel 70 Cent "ATM: Briefe empfangen", links mit Abbildung Briefkasten am Zaun und Einschreibe-Vermerk "Zu satzentgelt bezahlt";
- C6-Umschlag (Übergabe-Einschreiben) mit Wertstempel 320 Cent "ATM: Briefe schreiben", links mit Abbildung Brief mit Stift und Einschreibe-Vermerk.
Die Postkarte und der Standard-Briefumschlag ohne Motivzudruck sind auch im Einzelbezug erhältlich. Ansonsten werden die fünf Umschläge nur im Set zum Preis von 8,05 Euro abgegeben. Am Ausgabetag wurde ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt.

05.03.: Die Forschungsgemeinschaft "Tag der Briefmarke" berichtet in der neuesten Ausgabe "Der Bote" (Heft Nr. 58) in elf Kurzberichten und Dokumentation über das Entstehen und die Entwicklung des "Tags der Briefmarke" in Palästina, Brasilien, USA, Kroatien, Österreich, Angola und Deutschland. 80 Seiten kamen so zusammen, die der Interessent zum Preis von 7,50 Euro (inkl. Versand) bei Vorsitzenden der Forschungsgemeinschaft (Claus Bellgardt, Hülsdonker Str. 40, 47441 Moers, Telefon 02841/ 2 56 41, info@tag-der-briefmarke.org) beziehen kann. Weitere Informationen sind auf www.tag-der-briefmarke.org einzusehen. Veröffentlicht worden ist auch die Ausgabe 4/2016 von Phila Historica. Herausgegeben von Wolfgang Maassen, ist sie die weltweit wohl umfangreichste Fachzeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte. Sie erscheint viermal im Jahr, jeweils mit einem Umfang von mindestens 250 Seiten, also rund 1000 Seiten jährlich. Und sie ist kostenlos für eine Zeitlang auf www.philahistorica.de herunterzuladen. Zentraler und einmaliger Mittelpunkt dieser Ausgabe ist eine 170-Seiten-Studie von Hans-Peter Garcarek, die der Leipziger Zeit von Reinherz und Alwin Zschiesche gewidmet ist und derart umfangreiche historische Forschung zu den Pionierhändlern der deutschen Philatelie zu präsentieren vermag, wie dies bisher noch nie auf diesem nahezu wissenschaftlichen Niveau zu lesen war. Mit Heft Nr. 172 haben die IMOS-Mitglieder wieder umfangreiche Informationen über die Olympia-Philatelie und über die Neuigkeiten erfahren, u.a. über verschiedene Sammelgruppen sowie Marken-, Stempel- und Ganzsachen-Neuheiten zu Sport- und Olympiathemen. Im Journal, den sogenannten "Gelben Seiten", werden interessante Beiträge des Vereins und der verschiedenen Sammelgebiete publiziert. Mit einem sehr gut bebilderten Beitrag bringt Thomas Lippert das aktuelle Thema "Olympische Spiele 2016 - eine (erste) philatelistische Bilanz". Von Thomas Lippert stammt auch der Beitrag "Die neue Lizenz - Politik des IOC trägt Früchte". Anregung für die verstärkte zukünftige Sammeltätigkeit der Mitglieder verspricht der Beitrag von Rüdiger Fritz/Günter Woelk "Eine neue Chance für Aussteller". Damit kann die Thematische Philatelie durch eine Offene Ausstellungsklasse bereichert werden. Zum Jahrestreffen 2017 wird sich die IMOS-Familie vom 18. bis 20. Mai in Freyburg wiedersehen.

05.03.: Im Rahmen der Markenedition 1 ist die Serie "Tropische Fische" um einen 68-Cent-Wert "Pinzettfisch" erweitert worden. Dieser tropische Fisch aus der Familie der Falterfische wird 18 bis 20 cm lang, ist mit bräunlichen Bändern gestreift und hat ein pinzettenartiges Maul, was ihm seinen Namen gab. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Die Markenedition 20 ist mit 20 selbstklebenden Werten ergänzt worden, die Schildkröten zeigen. Diese Reptilien leben seit etwa 220 Millionen Jahren auf der Erde und besiedeln fast alle Lebensräume. 20 der etwa 350 verschiedenen Schildkrötenarten sind auf den 15 Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent zu sehen. Der Preis der Edition beträgt 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

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05.02.: Von vielen Postkunden unbemerkt, hat die Deutsche Post die Briefkästen mit Sonn- und Feiertagsleerung, von außen auffallend mit einem roten Punkt gekennzeichnet, im abgelaufenen Jahr 2016 drastisch von 11 000 auf 2000 reduziert!. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Gestrichen wurden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit jene Standorte, wo man über einen längeren Zeitraum nur noch wenig Post bei der Leerung am Sonn- oder Feiertag vorfand. Es gebe aber noch in jeder größeren Stadt an stark frequentierten Standorten wie zum Beispiel Bahnhöfen oder Flughäfen Briefkästen mit Sonn- und Feiertagsleerung, versicherte die Pressestelle der Deutschen Post in Düsseldorf. Im Grunde genommen ist der Abbau dieses Services nur logisch, denn seit Jahren wird die Sonntagsarbeit in den Briefzentren heruntergefahren bzw. ganz gestrichen. Was nützt eine Sonntagsleerung, wenn die Post nicht weiterbearbeitet wird?

05.02.: Die Briefmarken ohne Wertangabe und mit den Bezeichnungen "Lokalpost" (innerhalb Ålands), "Irriges" (nach Finnland), "Europa" und "Verladen" (Welt) be-kommen neue Gegenwerte ab dem 1. Januar 2017. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" DBR). Für Priority-Sendungen unter 50 Gramm innerhalb Ålands beträgt das neue Porto 1,10 Euro, während die niedrigste Portostufe für Sendungen unter 50 Gramm nach Finnland und für Sendungen unter 20 Gramm in die Länder im Norden, Europa und Übersee 1,40 Euro entsprechen wird.

05.02.: Verstärkt taucht bei ebay ein falscher Stempel auf, wie die "Deutsche Briefmraken-Revue" (DBR) berichtet: "Der falsche Stempel MÜNCHEN BPA 1 kommt in letzter Zeit sehr häufig auf der Dauerserie Posthorn vor. Er hat immer das gleiche Datum 31. 10.53.-10", warnt Hans-Dieter Schlegel. Der BPP-Verbandsprüfer kannte den Falschstempel bereits auf zentrisch gestempelten Sondermarken. Nun taucht er auf Posthorn-Marken zusammen mit einem ebenfalls gefälschten Werbeblock "Kriegs-Gefangenen-Gedenkwoche ..." auf. Dabei handelt es sich jeweils um Einzelklischees, was man anhand der Abstände zwischen Tagesstempel und Werbeblock sowie am Winkel des Werbeklischees gut erkennen kann. Nach Auskunft von Hans-Dieter Schlegel werden die Falschstempelungen in drei eBay-Shops eines Anbieters aus dem südlichen Umland von Berlin vertrieben.

05.02.: Zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin hat die Slowenische Post am 4. November 2016 eine Bildpostkarte in Umlauf gebracht. Die eingedruckte Marke der Wertstufe "B" illustriert seinen Aktionsradius innerhalb Europas.

05.02.: Zusammen mit den Postverwaltungen des Vatikans, Italiens und des Souveränen Malteserordens hat San Marino eine Mappe mit vier Umschlägen herausgegeben, auf denen jeweils passende Marken der einzelnen Länder kleben. Der in einer Auflage von 14 300 Stück hergesellte Folder kostet 15 Euro und ist seit 20. November 2016 erhältlich.

05.02.: Wie in den Vorjahren, erhielten Briefeschreiber, die ihre Weihnachtswünsche an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort gerichtet haben, ein Antwortschreiben der Deutschen Post AG. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe Der Versand erfolgte mit einem beidseitig bedruckten Umschlag im Format C6/5 mit individuellem Wertstempel "Weihnachtsmann auf Zustellerfahrrad" und Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../ HIMMELPFORT/.../(Datum)/16798". Bei Absendern im Inland weist der Umschlag einen Wertstempel zu 70 Cent mit einem von vier verschiedenen VE-Daten, bei Absendern im Ausland einen zu 90 Cent mit einem von drei verschiedenen VE-Daten auf. Einen weiteren derartigen Umschlag legte die Post erstmals für die Christkind-Postfliale in Himmelpforten auf, bei dem ein individueller Wertstempel "An das Christkind" mit Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../HIMMELPFORTEN/.../ (Datum)/21709" Verwendung fand. Bei den Umschlägen für das Inland mit einem Wertstempel zu 70 Cent sind bislang zwei verschiedene VE-Daten, bei den Umschlägen für das Ausland zu 90 Cent ist ein VE-Datum bekannt. An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.11.16", Wertstempel 145 Cent "Elfenbeinfregatte", Umschlag mit Werbung "MÜNZENkompakt: Unsere Höhepunkte zum Jahreswechsel.";
- "10.11.16", Wertstempel 145 Cent "Geburt Christi", Broschüre mit Werbung "Tolle Geschenkideen - jetzt gleich entdecken!";
- "17.11.16", Wertstempel 70 Cent "Deutschlandlied", Faltbrief mit Werbung "Stimmungsvolle Briefmarken für Ihre Weihnachtsgrüße!"
Vom Umschlag im Format DIN Lang mit Absenderlogo "Deutsche Post/Presse Services" mit individuellem Wertstempel 28 Cent "LeserService" und Vorausentwertung Frankierwelle "DIALOGPOST" wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt mit Werbung "LESERSERVICE Ausgewählte Markengeschenke für Sie." und Abbildung von Tragetasche, Werkzeugkoffer und Cappucinoautomat. Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre November 2016", jetzt mit Dame mit langen dunkelbraunen Haaren auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" (Schoko-Adventskalender) und "Bürobedarf" (Paketklebeband) auf.

05.02.: Für den Staatsakt zum Gedenken an den vor wenigen Tagen verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog setzte die Deutsche Post am 24. Januar den abgebildeten Stempel mit Post-Eigenwerbung in Berlin ein. Wegen der verspäteten Ankündigung wird die Stempelfrist bis 28. Februar 2017 verlängert, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Stempel wird zusätzlich vom 24. Januar bis 1. Februar .2017 bei der Filiale 100 im Bundestag, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Adele-Schreiber-Krüger-Str.1, 10117 Berlin eingesetzt. Anschrift für die schriftlichen Stempelaufträge: Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Berlin 1, Sonderstempelstelle, Brief: 11508 Berlin, Fracht: Eresburgstr. 21, 12103 Berlin

05.02.: Wie erst jetzt bekannt wurde, waren ab Oktober 2016 in teilnehmenden Buchhandlungen des Börsenvereins des Buchhandels vier verschiedene Sondereditionen des "PLUSBRIEF Warenpack Geschenkumschlag" erhältlich, die im Gegensatz zu den bisherigen Ausgaben Wertstempel der Blumen-Dauerserie zeigen:
- "PLUSBRIEF Warenpack Groß" mit Wertstempel 145 Cent "Schwertlilie" mit ganzflächigem, schraffiertem Vordruck, einer blauen Schleife und "Bücher sind wie Briefe an Freunde";
- dgl. mit Abbildung Geburtstagstorte und "Herzlichen Glückwunsch";
- "PLUSBRIEF Warenpack Maxi" mit Wertstempel 260 Cent "Madonnenlilie" mit ganzflächigem Vordruck aus gezeichneten Geschenkpäckchen und einer goldenen Schleife;
- dgl. mit Abbildung Kirschblüten und "Alles Gute".
Es ist beabsichtigt, die Umschläge auch in die postalischen Vertriebskanäle aufzunehmen.
Von folgenden Umschlägen wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" (naßklebend) mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "160000 4346 FSC C019249 30218 720";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Fenster und Wertstempel 85 Cent "Federnelke", jetzt mit Druckvermerk "160000 4346 FSC C019249 30218722";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Schätze aus deutschen Museen: Ischtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004350 FSC C01 9249 30218741";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Schätze aus deutschen Museen: Ischtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004357 FSC C019249 30218755".
Seit dem 30. November ist ein aus drei C6-Umschlägen mit Wertstempel 70 Cent "Weihnachtskugel" und weihnachtlichen Motiven nebst passenden Einlagekarten bestehendes PLUSBRIEF-Set bei den Filialen erhältlich. Die Motive der Karten und Umschlägen sind aufeinander abgestimmt und sorgen für einen besonders wertigen und gelungenen Eindruck. Das Set kostet 3,90 Euro. Mit gleichem Wertstempel 70 Cent "Weihnachtskugel" ist in der eFiliale zudem ein weiterer Umschlag mit Einlageklappkarte in Kisten zu 50 Stück bestellbar, bei dem die auf der Marke in verschiedenen Sprachen wiedergegebenen Weihnachtsgrüße als Motiv verwendet wurden. Im Gegensatz zu den 3er-Sets mit naßklebender Klappe weisen diese Umschläge eine Selbstklebegummierung auf. Dieses Angebot richtet sich an Geschäftskunden und schlägt mit 45,90 Euro für den 50er-Karton zu Buche.

05.02.: Das Sonderpostwertzeichenprogramm für 2018 ist beschlossen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat den rund 50 thematischen Empfehlungen des Programmbeirats beim Bundesministerium der Finanzen zugestimmt. Der Programmbeirat, dem u.a. Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Deutschen Post AG, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie des Bundes Deutscher Philatelisten angehören, hatte die Auswahl aus Hunderten Einsendungen getroffen. Auch 2018 spiegelt die Themenpalette des Markenprogramms denkwürdige Ereignisse, bedeutende Persönlichkeiten, außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement, herausragende Jubiläen, Bauwerke und Landschaften wider. Die Serie "Für die Wohlfahrtspflege" wird mit einem weiteren buchstäblich märchenhaften Thema - Motive zu Grimms Märchen "Der Froschkönig" - fortgesetzt. Diese und vier weitere Serien werden mit Plusmarken herausgegeben; dazu zählen auch die Serie "Für den Umweltschutz" zum Thema "Biodiversität" und die Marken in der Serie "Für die Jugend" mit Pilz-Motiven. Zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela wird es eine Gemeinschaftsmarke mit Südafrika geben. Mit dieser und weiteren Marken werden auch im Programm 2018 Menschen gewürdigt, die Herausragendes geleistet haben - wie die Lübecker Märtyrer, die sich zum ökumenischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur zusammenschlossen, Altbundeskanzler und Publizist Helmut Schmidt zu seinem 100. Geburtstag, ebenso Elisabeth Mann-Borgese, die ihr Leben dem Schutz der Meere widmete, oder Peter Behrens, der das Corporate Design erfand. Verdiente Anerkennung mit einem Sonderpostwertzeichen für hohes ehrenamtliches Engagement erwarb sich auch die gemeinnützige private Initiative der "Deutschen Tafeln" mit ihren Tausenden freiwilligen Helfern. Im Marken-Programm 2018 werden die Werke bedeutender Künstler gewürdigt: das Gemälde "Goethe in der Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein in der Serie "Schätze aus deutschen Museen" oder der "Weltempfänger" von Dieter Rams als Teil der Serie "Design aus Deutschland". Um deutsches Kulturerbe geht es auch beim nicht nur kunsthistorisch bedeutsamen Wormser Dom St. Peter. Ein "Marken"-Denkmal wird es ebenso für ein ganz besonderes kulturelles Gut geben: die "Deutsche Brotkultur". Und schließlich werden sich nicht nur Philatelisten über die Fortsetzung der Serie "Deutsche Fernsehlegenden" freuen: mit einem Motiv zu der - seit 1963 unzählige Male wiederholten - NDR-Fernsehproduktion "Dinner for one".

05.02.: Am 2. Dezember 2016 brachte die UN-Postverwaltung anläßlich der 33. Internationalen asiatischen Briefmarkenausstellung in Nanning (China) einen neuen Kleinbogen zu speziellen Veranstaltungen heraus. Der Bogen mit den drei Nennwerten 1,15 US Dollar, 2 Franken und 1,70 Euro zeigt die Figur des "Affenkönigs" (auch Sun Wukong genannt) aus dem berühmten chinesischen Roman "Die Reise nach Westen", der im 16. Jahrhundert während der Ming-Dynastie geschrieben wurde. Der Roman ist ein ausführlicher Bericht der legendären Pilgerreise des buddhistischen Tang-Dynastie-Mönchs Xuan-zang und seiner Beschützer nach Zentralasien und Indien auf der Suche nach den heiligen Schriften Buddhas. Der Bogen wurde vom bekannten chinesischen Künstler Peng Li gestaltet.

05.02.: Im Jahre 2017 haben wieder alle jungen Briefmarkensammler bis zum 21. Lebensjahr sowie Jugendgruppen, Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften im Herbst die Gelegenheit, sich an einer offenen Wettbewerbsbriefmarkenausstellung - dem Stiftungswettbewerb - zu beteiligen. Dies berichtet die "Deutsche BriefMarken-Revue" (DBR). An diesem Wettbewerb können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Deutschen Philatelisten Jugend e.V. teilnehmen. 2017 lautet das Thema, unter dem Sammlungen ausgestellt werden können, "Forschung und Technik". Die Ausstellung zu dem jährlichen Wettbewerb wird vom 16. bis 17. September 2017 zusammen mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der jungen Briefmarkenfreunde in 52428 Jülich durchgeführt. Zum Wettbewerb sind Exponate mit jeweils 12, 24 oder 36 Blättern (Format A4 oder Albumblatt-Format) mit Briefmarken, Stempeln und sonstigem philatelistischen Material zum Thema "Forschung und Technik" zu gestalten. Zahlreiche Exponatthemen bieten sich zum Mitmachen an. Hier ein paar Beispiele: Dauerserie "Industrie und Technik", "Traktoren und Erntehelfer", "Die Dampfmaschine", "Automobile", "Eisenbahnen", "Flugzeuge", "Das Atom", "Chemie", "Biologie", "Mikroelektronik", "Das Telefon", "Der Weltraum - un-endliche Weiten", "Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Die Tiefsee" und vieles mehr. Näheres kann der Ausschreibung entnommen werden, die im Internet unter www.dphj.de zu finden ist und dort auch heruntergeladen werden kann. Unter der Rubrik "Stiftungswettbewerb" sind auch weitere Informationen, Hinweise und Hilfen zur Gestaltung eines passenden Exponates zu erhalten. Die Exponate müssen mit einem Anmeldeformular, das ebenfalls bei der Ausschreibung unter www.dphj.de hinterlegt ist, schriftlich bis zum 30. April 2016 angemeldet werden. Die Anmeldeadresse lautet: Heinz-Peter Claßen, Schwedenschanze 21, 52428 Jülich. Die Exponate selbst müssen so rechtzeitig abgeschickt werden, daß sie bis zum 1. September 2017 bei der Ausstellungsleitung eingegangen sind.

05.02.: Von Zeit zu Zeit veröffentlicht die Deutsche Postphilatelie Auflagezahlen von Briefmarken, die in den zurückliegenden Jahren erschienen. Nun gab sie die Zahlen zu den Ausgaben der Jahrgänge 2011 und 2012 bekannt. Die Übersicht aller veröffentlichten Zahlen zeigt dabei deutlich:
o daß naßklebende Sondermarken 2011 - je nach Wertstufe - nur noch in Auflagen zwischen knapp sechs bis sieben Millionen gedruckt wurden, 2012 einzelne sogar nur noch mit Auflegen zwischen vier bis fünf Millionen;
o daß einzelne Zuschlagsmarken, zumal deren Höchstwerte, bereits 2011/2012 die Millionen-Schwelle mehrfach unterschritten haben;
o daß selbstklebende Sondermarken in der Regel im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich verbreitet wurden.
2011 waren es immerhin fast eine Milliarde selbstklebender Briefmarken, die so unter die Leute kamen, wozu allerdings noch insgesamt rund 340 Mio. naßklebender Marken zu rechnen sind. Deren Zahl war auch deshalb so hoch, weil bestimmte Ausgaben in Rollenform (200er-Rolle) erschienen, so daß von diesen Marken dann noch zusätzlich bis zu 20 Millionen verkauft wurden. Die Wohlfahrtspflege profitierte besonders, denn von deren Ausgabe vom 3. Januar 2011 wurde die Zuschlagsmarke "Auf der Rennbahn" auch selbstklebend vermarktet und davon allein über 19 Millionen verkauft. Ein Jahr später erhielt sie diese Sonderbehandlung sogar für zwei Marken (Motiv "Rubin" der Serie vom 2. Januar 2012 und Weihnachten vom 2. November 2012), die in knapp 14 und 3,6 Millionen Auflage verkauft wurden. Daß die Zahl der bei der Deutschen Postphilatelie abonnierten Sammler aber auch 2012 deutlich geringer geworden ist, belegen gerade die Zuschlagsmarken "Für die Jugend". Trotz attraktiver Motive (Historische Dampflokomotiven) kam die Satzauflage nicht über 836.000 Exemplare hinaus. Der Trend ist also eindeutig und dürfte sich auch in den nachfolgenden Jahren nach 2012 kaum verbessert haben.

05.02.: Mit Herausgabe einer neuen Dauerserie Anfang Januar erhalten auch die Ganzsachen der österreichischen Post ein neues Sujet. Am 26. Januar erscheinen fünf Umschläge bzw. Postkarten mit Wertstempel "Heraldik". Auslands-Postkarte mit 0,80 Euro "Kärntner Wappen";
- Inlands-Postkarte mit 0,68 Euro "Steirisches Wappen, Pantherkopf";
- Inlands-Umschlag DIN C6 mit 0,68 Euro "Niederösterreichisches Wappen, Adlerkopf";
- Inlands-Umschlag DIN C5/6 mit Fenster mit 0,68 Euro "Burgenländisches Wappen, Adlerkopf";
- Inlands-Umschlag DIN C5/6 ohne Fenster mit 0,68 Euro "Tiroler Wappen, Adlerkopf".
Alle Ganzsachen wurden im AV+ASTORIA Druckzentrum GmbH im Offsetverfahren hergestellt. Die Abgabe erfolgt in Sets zu zehn Stück.

05.02.: Der Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) warnt vor gefälschten Briefmarken, die in letzter Zeit verstärkt angeboten werden. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR). Es handelt sich dabei um folgende Marken:
- 1,45 Euro selbstklebend MiNr. 3087 - Die Marken werden angeboten in Original-Päckchen. Die Nummerierung jeder 5. Marke ist dunkler und seitenverkehrt.
- 0,70 Euro selbstklebend MiNr. 3197 - Die Marken werden angeboten in 500er-Rollen.

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07.01.: Der Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) warnt vor gefälschten Briefmarken, die in letzter Zeit verstärkt angeboten werden. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe. Es handelt sich dabei um folgende Marken:
- 1,45 Euro selbstklebend MiNr. 3087 - Die Marken werden angeboten in Original-Päckchen. Die Nummerierung jeder 5. Marke ist dunkler und seitenverkehrt.
- 0,70 Euro selbstklebend MiNr. 3197 - Die Marken werden angeboten in 500er-Rollen.

07.01.: Am 2. und 3. Dezember wurden auf der MGC Messe in Wien zwei Automatenmarken mit den winterlichen Motiven "Kapelle" und "Tischgedeck" und dem Eindruck "NUMIPHIL 2016" ausgegeben. Diese Motive kamen ebenfalls im Heimatmuseum am Stille-Nacht-Platz in Oberndorf bei Salzburg vom 8. bis 24. Dezember 2016 zum Einsatz, allerdings mit dem geänderten Eindruck "STILLE NACHT 16".

07.01.: Zehn Jahre bereiteten zahlreiche ehrenamtliche Helfer die Briefmarken-Weltausstellung "NY 2016" vor. Millionen US Dollar wurden aus Spenden und anderen Geldern investiert, um eine herausragende Show im New Yorker Javitts-Congress-Center auf die Beine zu stellen. Nur beim Publikum kam dies leider nicht an, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Schon kurz nach der Ausstellung im Frühsommer mehrten sich Stimmen unzufriedener Händler, die von schlechten Umsätzen und Besucherzahlen sprachen. Insofern durfte man gespannt sein, wie die offizielle Sprachregelung lautet. Die nahm endlich am 13. November Organisationschef Wade Saadi vor. In seiner Stellungnahme behauptete er, daß die große Mehrheit der Händler zufrieden mit dem Besuch und dem Umsatz dieser "fantastischen Show" gewesen sei und von allen Teilnehmern nur Gutes zu hören war. Er endet allerdings mit einer Zahl, die alles zuvor Gesagte in einem anderen Licht erscheinen läßt: Nur rund 23 000 Besucher hätten sich für die achttägige Veranstaltung registriert! Nun muß man Saadi zugute halten, daß er auf die unsägliche Tradition amerikanischer Ausstellungen verzichtet hat, die Besucher anhand von Klicks zu zählen. Dies führte beispielsweise 2006 in Washington zu der irrsinnigen Besucherzahl von 250.000 (wenn 30.000 tatsächlich da waren, hätte man das damals als Erfolg feiern können!). Im Ergebnis muß man sich aber die Frage stellen, ob hier nicht - wieder einmal - eine riesige Ressourcenverschwendung stattgefunden hat. Solange man solche Ausstellungen an der Crème de la Crème ausrichtet und die "normalen" Sammler nicht mitnimmt, wird der Besucherzuspruch immer überschaubar sein und der erhoffte nachhaltige Effekt für das Briefmarkenhobby ausbleiben!

07.01.: Briefmarken sind das Spiegelbild des Herausgeberlandes, und die abgebildeten Motive präsentieren oft einen Querschnitt durch historisches und aktuelles Kulturgut des Volkes. Eines der Länder mit der am weitesten zurückreichenden Kulturgeschichte ist zweifellos Ägypten. Die Stellung der ägyptischen Geschichte für die gesamte nahöstliche und europäische Kultur ist so bedeutend, daß sie auch von anderen Ländern mit Briefmarken gewürdigt wird. Diese sind Thema einer Briefmarkenschau, die der Briefmarken- und Münzensammler-Verein Dietzenbach für 21. bis 27. Januar 2017 vorbereitet hat. Gezeigt werden alte und neuere Briefmarken-Ausgaben von Ägypten sowie Mar-ken mit ägyptischen Motiven aus anderen Ländern. Ergänzt wird die Briefmarkenschau durch Figuren, Bilder und Bücher aus dem Bestand des Ehrenvorsitzenden Manfred Wrzesniok. So erhalten die Besucher der Ausstellung einen kleinen Gesamtüberblick, der über die reine Philatelie hinausgeht. Die Ausstellung ist im Museum für Heimatkunde und Geschichte (Darmstädter Str. 7-11, 63128 Dietzenbach) zu sehen, täglich ab 10 Uhr. Zur Eröffnung findet am 21. Januar 2017 um 10 Uhr eine Vernissage statt, zu der alle interessierten Sammler herzlich eingeladen sind. Weitere Details zu der Veranstaltung gibt es bei Manfred Wrzesniok, Telefon 06074/2 35 05.

07.01.: Zum Jahresende gibt es zwei Veränderungen beim Bund Philatelistischer Prüfer (BPP): - Dr. Helmut P. Oechsner, Nürnberg,beendet zum 31. Dezember 2016 seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der Kaiserzeit (Deutsches Reich MiNrn. 53 bis 97, D 1 bis 14). Die weiteren Prüfgebiete von Herrn Dr. Oechsner werden unverändert fortgeführt. - Heinz-Jörg Schönherr, Leipzig, beendet seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der SBZ (MiNrn. 212 bis 241) und der DDR inklusive der Dienstmarken zum 31. Dezember 2016.

07.01.: Der BDPh meldete am 5. Dezember 2016 auf seiner Homepage, daß das Amtsgericht Bonn die Einschätzung vertritt, daß die für einen Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung erforderliche Stimmenzahl nicht erreicht sei. Hans-Gerd Treschnak (1. Vorsitzender des Verbands Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften e.V.), der den Antrag mit Rückendeckung von zehn der sechzehn BDPh-Verbände gestellt hatte, gab am selben Tag bekannt, daß man die Entscheidung des Gerichtes akzeptieren würde und sich zur Vermeidung unnötiger Kosten entschieden habe, den Antrag zurückzuziehen. Eine Abwahl des Rumpfverstandes kann damit erst auf der ordentlichen Hauptversammlung Anfang September 2017 in Wittenberg erfolgen. In der Meldung auf der BDPh-Homepage wird spekuliert, der aktuelle BDPh-Vorstand solle abgelöst werden, "um den geplanten Redaktionswechsel noch zu stoppen". Der BDPh hatte am 11. August 2016 bekannt gegeben, die Redaktionsleistungen, Anzeigenakquisition und Vermarktung der Verbandszeitschrift "Philatelie" ab 1. Januar 2017 auf den Philapress-Verlag zu übertragen. Der BDPh-Vorstand sei auf den Philapress-Verlag zugegangen und hätte um ein Angebot gebeten, schrieb die DBZ dazu in einem Newsletter am 1. September 2016. "Die Offerte von Philapress war besser als die Angebote der Wettbewerber, so daß Philapress den Zuschlag erhielt." Fakt ist: Es gab gar keine Ausschreibung! Verständlich, daß etliche BDPh-Funktionäre Unbehagen verspürten, denn der Nachweis eines besseren Angebotes ist ohne Konkurrenz kaum zu erbringen. Zudem störte man sich an der unwürdigen Behandlung des langjährigen Chefredakteurs Wolfgang Maassen, der die "Philatelie" erst zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Bauchschmerzen bereitete manchem auch die Entscheidung, daß der BDPh künftig als alleiniger Herausgeber und wirtschaftlicher Träger fungiert, was bisher immer mit der Begründung vermieden wurde, die Gemeinnützigkeit nicht aufs Spiel zu setzen. Eine Kostenreduzierung bei der künftigen Produktion der "philatelie" soll dadurch erreicht werden, daß sich der BDPh stärker einbringt. Die Wahl des neuen Geschäftsführers Reinhard Küchler, der Erfahrung in der Verlagsbranche gesammelt hat, dürfte auch vor diesem Hintergrund zu sehen sein. Bereits am 6. September wurden Autoren der "philatelie", zur Mitarbeit aufgefordert, um das Niveau der Zeitschrift zu halten. Auf der Hauptversammlung in Wittenberg wird man sicher ein erstes Fazit ziehen können, ob der Plan aufgegangen ist. Auch wird interessant sein zu beobachten, wer wem nach den Schlammschachten der letzten und wohl auch der kommenden Monaten, die gerne in verschiedenen Internet-Foren ausgetragen werden, noch in die Augen sehen kann. Die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte hat den zurückgetretenen BDPh-Vizepräsidenten Alfred Schmidt als neuen Kuratoriumsvorsitzenden mit Wirkung vom 1. Januar 2017 bestellt. Ein möglicher Nach folger von BDPh-Präsident Uwe Decker hat sich damit in Stellung gebracht.

07.01.: "Im Rahmen der Weiterentwicklung und der aktuellen Modernisierung ihrer Finanzcenter erprobt die Postbank nun auch ein neues Konzept für kleinere Filialen, die sogenannte 'Kompakt-Filiale'", ist im RSV-Bulletin Nr. 5/ 2016 zu lesen. "Das Pilotprojekt sollte bereits Mitte Juli mit dem Finanzcenter in Diez im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz, starten. Außerdem testet die Postbank das neue Filial-Konzept in Alsfeld und Mörfelden im Raum Frankfurt am Main. Die ‚Kompakt-Filialen' werden über eine moderne Selbstbedienungs-Technik und neue, automatisierte Kassensysteme, welche die Bezahl- und Wechselgeldvorgänge erleichtern, verfügen. Darüber hinaus erhöht dies den Sicherheitsstandard vor Ort, da der geschlossene Bargeldkreislauf (Cash-Recycling) keinen Zugriff von außen zuläßt. Das neue Filial-System kann bei Bedarf, ‚da die neuartige Kassentechnik das Vier-Augen-Prinzip entbehrlich macht', von einem Mitarbeiter im Alleingang betrieben werden, teilte die Postbank mit. 'Während andere Banken ihre Filialen schließen, investiert die Postbank in ihr Filialnetz. Die Wirtschaftlichkeit einzelner Standorte kann durch diese Modernisierung und den Ausbau der Selbstbedienungsgeräte deutlich gesteigert werden und ermöglicht insbesondere in vielen Kleinstädten den Verbleib einer Postbank-Filiale vor Ort'", verspricht die Postbank. Kontakt zur ArGe: Dr. Jürgen Schmidt, Rispenweg 1, 21614 Buxtehude, Telefon 04161/6 18 56, schmidt@arge-rsv.de

07.01.: Die Deutsche Post hat überraschend die Auflagen von naß- und selbstklebenden Markenheftchen aus dem Zeitraum 1980 bis 2011, also weit zurück bis in die Zeiten von Deutscher Bundespost bzw. Deutscher Bundespost Berlin, veröffentlicht. Demnach wurden folgende Mengen produziert:
1. Auflagen Markenheftchen Deutsche Bundespost
1.1 Markenheftchen mit Postwertzeichen aus Dauerserien, naßklebend
- MiNrn. MH 23, Oktober 1980, 9.000.000 Stück
- MH 24, Juni 1982, 40.500.000 Stück
- MH 25, Juni 1989, 23.000. 000 Stück
- MH 26 a, Juni 1989, 20.000.000 Stück
- MH 26 b, Juli 1991, 3.000.000 Stück
- MH 28, August 1993, 19.005.000 Stück
- MH 29, November 1993, 13.251.000 Stück
- MH 31, 9. November 1994, 14.200.000 Stück
- MH 32, 5. Mai 1995, 6.064.000 Stück
- MH 34, 14. August 1996, 13.681.000 Stück
1.2 Markenheftchen mit Postwertzeichen aus Dauerserien, selbstklebend
- MH 27, Mai 1991, 30.000.000 Stück
1.3 Markenheftchen mit Sonderpostwertzeichen, naßklebend
- MH 30, 16. Juni 1994, 7.861.000 Stück
2. Auflagen Markenheftchen Deutsche Bundespost Berlin
2.1 Markenheftchen mit Postwertzeichen aus Dauerserien, naßklebend
- MH 11, April 1980, 23.350.000 Stück
- MH 12, Oktober 1980, 3.300.000 Stück
- MH 13, Juli 1982, 3.150.000 Stück
- MH 14, Juni 1989, 6.000.000 Stück
- MH 15, Juni 1989, 5.000.000 Stück
3. Auflagen Markenheftchen Deutschland
3.1 Markenheftchen mit Postwertzeichen aus Dauerserien, naßklebend
- MH 35, 14. August 1997; 8.726.500 Stück
- MH 36, 22. Januar 1998, 7.182.000 Stück
- MH 39, 10. Juni 1999, 4.657.000 Stück
- MH 42, 28. September 2000, 5.328.500 Stück
3.2 Markenheftchen mit Postwertzeichen aus Dauerserien, selbstklebend
- MH 43, 25. Mai 2001, 4.772.350 Stück
- MH 50, 27. Dezember 2000, 6.000.000 Stück 3.3 Markenheftchen mit Sonderpostwertzeichen, naßklebend
3.3.1 Sonderpostwertzeichen ohne Zuschlag
- MH 33, 18. Juli 1996, 3.880.000 Stück
- MH 37, 16. Juli 1998, 6.983.500 Stück
- MH 38, 27. April 1999, 3.886.000 Stück
3.3.2 Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
- MH 80, 2. Juli 2009, 654.900 Stück
- MH 84, 9. Juni 2011, 516.800 Stück

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05.12.: Åland Post hat dem Fußballteam IFK Mariehamn zum finnischen Fußball-Meistertitel 2016 mit der Herausgabe einer Briefmarke gratuliert, die seit dem 26. Oktober im Verkauf ist, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) mitteilt. Die Briefmarke erscheint im Rahmen von "Meine Briefmarken", also der personalisierten Briefmarken von Åland, wo Privatpersonen und Unternehmen eigene Motive für eine Briefmarke wählen können. Am 23. Oktober 2016 gewann das Fußballteam IFK Mariehamn das letzte Ligaspiel des Jahres in der finnischen Veikkausliiga und damit zum ersten Mal den Ligatitel. Der Klub spielt seit 2005 als einzige åländische Mannschaft in der höchsten Spielklasse in Finnland. Der Sieg im finnischen Cup 2015 war der erste nationale Titel des Klubs. Die åländische Sonderbriefmarke zeigt ein Foto des Fotografen Daniel Eriksson. Die Briefmarke ist in einem Minibogen mit acht Stück platziert. Der Rahmen des Minibogens erschien 2015 und wurde von Åland Post Brand-Manager Cecilia Mattsson entworfen. Die Briefmarke deckt das Europa-Porto (1,30 Euro) und kann als Porto für Briefe und Karten von Åland in alle Länder der Welt verwendet werden. Die Auflage ist auf 1.000 Minibogen begrenzt, und Mindestbestellung ist ein Minibogen mit acht Briefmarken. Der Preis beträgt 12,50 Euro zuzüglich Bearbeitungsgebühr. Der Minibogen ist nur über den Webshop der Åland Post auf www.posten.ax/webshop erhältlich.

08.12.: Durch die Verschiebung der Weihnachtskugel-Marken vom 2. auf den 30. November hat die MICHEL-Redaktion eine Nummernänderung ab MiNr. 3268 vorgenommen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) mitteilt. Die neue Reihenfolge lautet nun: 2. November 2016: Weihnachten: Hirten (MiNr. 3266), Otto Dix MiNr. 3267, Weihnachten: Hirten selbstklebend (MiNr. 3268); 30. November 2016: Weihnachtskugel (MiNr. 3269), Weihnachtskugel selbstklebend (MiNr. 3270).

08.12.: Die Plattform ebay.de verzeichnet laut der "Studie eVisibility Briefmarken und Münzen 2016" die beste Sichtbarkeit im Internet innerhalb der Branche. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Shop für Sammelzubehör leuchtturm.de vor der Liechtensteinischen Post philatelie.li. Platz 4 geht an amazon.de vor mdm.de. Dies teilt die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe mit. Universalhändler wie zum Beispiel ebay.de zeigen eine überdurchschnittlich starke Internetsichtbarkeit. Obwohl sie nur 14 Prozent der Anbieter stellen, verfügen sie an der gesamten eVisibility über einen Anteil von 22 Prozent. Briefmarken- und Münzenhändler halten gemeinsam einen Anteil von 53 Prozent der Branchen-eVisibility. 32 Prozent aller ermittelten eShops der Branche erzielen Sichtbarkeit in Vergleichsportalen. In den Social Media hingegen liegt der Anteil bei zehn Prozent. Die "Studie eVisibility Briefmarken & Münzen 2016" von research tools untersucht auf 58 Seiten die Präsenz der Top 100 Onlineshops für Briefmarken und Münzen in den vier Onlinekategorien Suchtreffer, Suchanzeigen, Vergleichsportale und Social Media. Damit zeigt die Studie die Sichtbarkeit der Anbieter im Internet auf und gibt einen umfassenden Wettbewerbsüberblick. Ein Ranking eVisibility listet diese Shops unter Berücksichtigung der Kategorie- und Gesamtpunktzahl. Weitere 18 Shops sind sortiert nach Rängen. Weitere Informationen finden Sie unter research-tools.net/handel.

08.12.: Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass die Deutsche Post seit dem 1. September 2016 bei der Lagerdauer einer Sendung bei einem Zollamt Unterschiede macht, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) mitteilt.. Anders als bei Pake-ten werden Briefsendungen seitdem nur noch sieben statt bisher 14 Tage in den Zollämtern vorrätig gehalten, bevor sie dann - sofern nicht abgeholt - an die Absender zurückgehen. Zu Briefsendungen zählen Briefe, Päckchen und Wurfsendungen bis zu einem Gewicht von zwei Kilogramm. Die Empfänger solcher zollamtlich gelagerten Sendungen erhalten von der Deutschen Post ein Schreiben, dem sie entnehmen können, ob es sich um einen Brief oder ein Paket handelt.

08.12.: Der Rückgang im Briefverkehr stellt auch PostNord, den Zusammenschluß der Dänischen und der Schwedischen Post, vor neue Herausforderungen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) mitteilt. Um die Kosten zu senken, wird die hauseigene Produktion der dänischen und schwedischen Briefmarken schrittweise aufgegeben. Im Laufe des nächsten Jahres werden deshalb immer mehr Briefmarken von dem neuen, in Frankreich und England tätigen Partner Cartor Security Prin ting hergestellt. Die Druckvorstufe verbleibt aber bei PostNord.

08.12.: In der Markenedition 1 der österreichischen Post ist ein weiterer 68-Cent-Wert innerhalb der beliebten Serie "Moderne Architektur" erschienen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) mitteilt. Er zeigt die Bergiselschanze auf dem Bergisel in Innsbruck, deren Turm ein Aussichtsrestaurant und eine Aussichtsplattform beherbergt. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Manche Tiere benutzen Gift, um Beute zu erlegen oder als Schutz vor Fressfeinden. Eine neue Markenedition 20 mit 15 selbstklebenden Werten zu 68 und fünf zu 80 Cent stellt 20 der giftigsten Tiere auf unserer Erde vor. Dazu gehören Spinnen, Schlangen, Fische, Amphibien und vieles andere. Die Markenedition kostet 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

08.12.: "BDPh in historischer Krise" - unter dieser Überschrift meldete die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer Online-Redaktion am 23. Oktober den gleichzeitigen Rücktritt der beiden BDPh-Vorstandsmitglieder Alfred Schmidt (Vizepräsident) und Walter Bernatek (Schatzmeister) mit sofortiger Wirkung. Beide beklagten in ihren Rücktrittsschreiben, daß seit Monaten eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes nicht mehr möglich sei: "Als Konsequenz wurde ein anderer Stil der Kommunikation angeboten, der in der Androhung gipfelte, verleumderische Pressemeldungen über mich zu verbreiten", schrieb Schmidt. Bernatek moniert und außerdem, daß ""'Geld für juristische Auseinandersetzungen' verbrannt (werde), das der Philatelie im Sinne der Stifter nützlich sein soll". Den letztendlichen Ausschlag gab die Zurückweisung eines Antrages von zehn Mitgliedsverbänden auf Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. "Die Satzung wurde hier auf der Grundlage einer durch den Vorstand nicht autorisierten Rechtsberatung in der Weise interpretiert, daß Verbände und Einzelmitglieder gleichzustellen sind, wohl wissend, daß das sowohl der Absicht der Satzung als auch der geübten Abstimmungspraxis bei den Hauptversammlungen entgegenläuft", ergänzte Schmidt. "Dieses Vorgehen brüskiert nicht nur die Verbände, sondern entzieht dem Vorstand das Vertrauen für sein weiteres Handeln. Eine drohende Polarisierung bzw. Spaltung der Verbände gefährdet das friedliche Miteinander innerhalb des BDPh." Ein solcher Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung kann auch im Bundesvorstand gestellt werden, und Bernatek hat dies getan. Lediglich Alfred Schmidt unterstützte meinen Antrag. Alle anderen Mitglieder des BV hielten es nicht für nötig, zu diesem Antrag Stellung zu nehmen. Sie lehnten den Antrag auch nicht ab, sondern ignorierten die Antragstellung." BDPh-Präsident Uwe Decker hatte am 8. November in einem Schreiben zu den Vorwürfen Stellung genommen und wirft den beiden zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern "mangelnden Sachverstand" und "Vertrauensbruch" vor. Beide hätten hinter dem Rücken des Vorstandes Gespräche über die Besetzung von Posten in der Stiftung geführt, Schmidt habe zudem beim "konspirativen Treffen" von Landesverbandsvertretern in Münsterschwarzach die Gelegenheit ausgelassen, die Vorwürfe gegen Decker zu entkräften. Durch die Rücktritte von Alfred Schmidt und Walter Bernatek ist der Verstand nach § 9 (6) der Satzung nicht mehr beschlußfähig. Zwar könnte der verbliebene dreiköpfige Vorstand (Uwe Decker, Thomas Höpfner und Helma Janssen) andere Personen berufen, dies aber nur mit Zustimmung des Verwaltungsrates. Da dort inzwischen die Zahl der gegen Decker opponierenden Verbände auf zwölf (von 15) angestiegen ist, dürfte dieser Weg nur auf dem Papier bestehen. Da der BDPh-Präsident allein vertretungsberechtigt ist, dürfte die Auswirkung auf das "Tagesgeschäft" begrenzt sein. Wie BDPh-Mitglieder mittlerweile darüber denken, zeigte der DASV-Festabend anläßlich der Sindelfinger Briefmarken-Börse am 28. Oktober. Als einzige der am "Präsidententisch" sitzenden Personen erhielt BDPh-Präsident Uwe Decker bei seiner Begrüßung keinen Applaus. Er überspielte die peinliche Situation ohne erkennbare Regung. Nachdem die im Antrag der Landesverbände auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung gesetzte vierwöchige Frist abgelaufen ist, wurde das Amtsgericht Bonn um Klärung der Angelegenheit gebeten. Es hat den BDPh-Vorstand Anfang November zu einer Stellungnahme aufgefordert.

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06.11.: Ab dem 1. Januar 1872 wurden für das Gebiet der Deutschen Reichspost Brustschildmarken mit kleinem und großem Schild herausgegeben. Die Großherzogtümer Schwerin und Neustrelitz waren bereits einige Jahre zuvor als OPD Schwerin in das Postwesen des Norddeutschen Bundes eingegliedert worden. Die seinerzeit verwendeten Stempel wurden zum größten Teil in den Farben Blau oder Schwarz weiterverwendet, d.h. auch zur Entwertung der Brustschild-Marken. Siegfried Zimmermann zeigt im Rundbrief Nr. 160 der ArGe Brustschilde und Nachverwendete Altdeutschland-Stempel e.V. die Vielfalt dieser Abstempelungen auf, da in einzelnen Postorten auch verschiedene Stempel zum Einsatz kamen. Über 19 Seiten wird die Stempelentwicklung in der OPD Schwerin einschließlich der Bahnpoststempel und Besonderheiten dokumentiert. Kontakt zur ArGe: Siegfried Zimmermann (Vorsitzender), Bachmannstr. 14, 25746 Heide, Telefon 0481/68 33 10.

06.11.: In der Ausgabe Nr. 104 von "Der AM Post Sammler" wird über einige Neuentdeckungen bei den verschiedenen Drucken berichtet, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR) in ihrer neuesten Ausgabe schreibt. Wilhelm Schmidt und Karl-Rudolf Winkler stellen beim englischen Druck markante Druckausfälle bei den Werten zu 8 und 12 Pf vor, die wohl vermutlich beim Start des Drucks entstanden sind. Karl-Rudolf Winkler zeigt außerdem eine der ganz wenigen bekannten Verzähnungen beim englischen Druck (MiNr. 13 B). Kontakt zur ArGe: Hans-Henning Mücke, Wilhelm-Busch-Str. 29, 31185 Söhlde, Telefon 05123/88 67, Fax 05123/ 40 73 37, hhmuecke57@freenet.de.

06.11.: Aufgrund der Erhöhung der Tarife der Schweizer Post brachte die UN-Postverwaltung am 20. Juli 2016 die Genfer Postkarte mit dem Palais des Nations mit Wertstempel zu 1,30 Franken, die am 1. März 2002 verausgabt wurde, mit rotem Zudruck eines Wertstempels zu 0,20 Franken heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Ebenfalls am 20. Juli kam für das Wiener Amt ein Ganzsachenumschlag mit Wertstempel zu 0,68 Euro heraus, der die UNO-City in Wien illustriert. Die von Prof. Adolf Tuma entworfene Ganzsache hat eine Auflage von 8000 Stück.

06.11.: Die für den 2. November 2016 angekündigte 70-Cent-Sondermarke mit der Abbildung einer Weihnachtskugel konnte nicht in der vorgesehenen Art und Weise erscheinen. Dies gab die Deutsche Post bekannt. Grund dafür ist, daß zwei Inschriften geändert werden mußten. Bei den Niederländischen Festgrüßen wurde in "kerstfeest" ein zweites "e" eingefügt; außerdem schreibt es das Wort nun klein. Auch der polnische Gruß wies in der ursprünglichen Version einen Fehler auf: "?wi?t" hatte man nicht mit einem Agent unterhalb des "a" versehen. Neuer Ausgabetag - auch für die selbstklebende Ausführung - ist nun der 30. November, was nahelegt, daß man die Fehler erst sehr spät festgestellt hat, als vermutlich die komplette Auflage schon gedruckt und konfektioniert war. Man darf gespannt, ob wirklich Marken der ursprünglichen Version im Reißwolf landen.

06.11.: Mit zwei inhaltlich von ihrer Begründung teilweise gleich lautenden Schreiben vom 21. Oktober 2016 haben der Vizepräsident des BDPh, Alfred Schmidt, sowie BDPh-Schatzmeister Walter Bernatek ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. In der Begründung heißt es, daß seit Monaten keine vertrauensvolle und gleichberechtigte Zusammenarbeit im Vorstand mehr gegeben sei. Abweichende Meinungen waren vom BDPh-Präsidenten Uwe Decker nicht mehr erwünscht, Auskünfte über einzelne Schritte und Maßnahmen sowie deren Begründung wurden nicht erteilt. Auch nicht zu Fragen der Kosten und deren Träger bei den bisherigen juristischen Schritten Uwe Deckers, die er gegenüber Einzelnen sowie der Stiftung veranlaßt hat. Ausschlaggebend sei aber die Verweigerung des Präsidenten gegenüber dem Antrag von zehn der 15 Mitgliederverbände gewesen, die die Mehrheit der Stimmen im BDPh repräsentieren und eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen sehen wollten. Dies habe eine mögliche Polarisierung und Spaltung der Verbände initiiert, die den Frieden im BDPh gefährde. Selbst dem Schatzmeister Walter Bernatek, der die Frage nach evtl. auf den BDPh zukommenden Kosten aus Rechtsstreitigkeiten mit der Stiftung gestellt hatte, wurde nach eigener Aussage vom Präsidenten jegliche Auskunft verweigert. Bernatek hatte auch den Antrag im Bundesvorstand gestellt, von Seiten des Vorstandes selbst eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Dieser Antrag sei aber nur von Alfred Schmidt unterstützt worden. Die drei anderen Vorstandsmitglieder (Uwe Decker, Helma Janssen und Thomas Höpfner) hätten darauf nicht geantwortet. Er sehe damit keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit. Im Internet wurden unter der Adresse www.philaseiten.de/StampsX.com die Vorgänge bereits kurz nach Bekanntwerden eingehend diskutiert. Viele Leser drückten ihre Hochachtung und ihren Respekt vor dieser gradlinigen und anerkennenswerten Entscheidung von Alfred Schmidt und Walter Bernatek aus, die beide in der Philatelieszene große Hochachtung genießen, als untadelig, seriös und integer bekannt sind. Offenbar wurde aber auch das Unverständnis vieler, die weder das Handeln vom Präsidenten des BDPh, Uwe Decker, noch von dessen Beisitzern Helma Janssen und Thomas Höpfner nachvollziehen können. Letztlich richteten sich auch erste Fragen an den Verwaltungsratsvorsitzenden Werner Müller aus Nordrhein-Westfalen nach dessen Rolle bei der Vertretung seiner Verbandsmitglieder gegenüber dem Bundesvorstand. Auch Müller spielt nach Aussage von Verbandsinsidern eine immer weniger nachvollziehbare Partie in der undurchsichtigen Gemengelage als Förderer und Unterstützer eines Präsidenten, der längst das Vertrauen der Mehrzahl seiner Verbandsmitglieder angesichts der Vorkommnisse in der Stiftung und anderer Entscheidungen verspielt hat. Manche befürchten, dass der nächste Schritt - je nachdem wie Uwe Decker die Situation nun bewertet und weiter handelt - ein Austritt von Mitgliederverbänden sein könnte. Denn der BDPh-Vorstand sei nun gemäß Satzung mit drei Personen nicht mehr beschlußfähig. Zwar könne der Präsident neue Vorstandsmitglieder berufen, dazu bedürfe es aber der Zustimmung des Verwaltungsrates. Ob diese erteilt werde - zumal angesichts des vorausgegangenen Votums der zehn Mitgliederverbände - sei mehr als fraglich. Der BDPh befinde sich damit in einer Krise bislang nicht gekannten Ausmaßes.

06.11.: Die Markenedition 1 ist mit einem 68-Cent-Wert aus der Serie "Kunst" ergänzt worden, der den Residenzbrunnen zeigt. Er gilt als schönster Brunnen der Stadt Salzburg und wurde zwischen 1656 und 1661 im Auftrag von Erzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein von Tommaso di Garona gebaut. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Einen Einblick in die Geschichte der Modelleisenbahnen bietet die Markenedition 20 "Märklin Eisenbahn". Der 20er-Bogen mit 15 Werten zu 60 und fünf zu 80 Cent zeigt Motive aus historischen Märklin-Katalogen, zumeist nostalgische Aufnahmen von Lokomotiven. Der Verkaufspreis beträgt 20,90 Euro, im Abo 15,90 Euro.

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09.10.: Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet, daß Tilo Rismondo seine Prüftätigkeit ab sofort wieder aufnimmt, die auch die "Deutsche Briefmarken-Re-vue" (DBR) berichtet. Außerdem hat Nikolaus Barabassy hat eine neue E-Mail-Adresse: miklos.barabassy@gmail.com.

09.10.: Von folgenden Umschlägen der Deutschen Post AG wurden Neuauflagen bekannt:
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Fenster und Wertstempel 85 Cent "Federnelke", jetzt mit Druckvermerk "1600004326 FSC C019249 30218669";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Schätze aus deutschen Museen: Ishtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004338 FSC C019 249 30218697";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche", Wertstempel 145 Cent "Schätze aus deutschen Museen: Ishtar-Tor", jetzt mit Druckvermerk "1600004326 FSC C019 249 30218664";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600004326 FSC C019249 30218666";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600004326 FSC C019249 30218667";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Kieselalge", jetzt mit Druckvermerk "1600 004314 FSC C019249 30218646".
Der in der September-Ausgabe (Seite 9) gemeldete individuelle Plusbrief DIN Lang ohne Fenster mit dem Wertstempel "Hering" hat natürlich die Wertstufe 70 + 30 Cent und nicht 62 + 30 Cent. Außerdem ist der Umschlag mit dem Wertstempel 85 + 40 Cent "Kabeljau" nur mit Fenster erhältlich.
An neuen Werbeaussendungen ohne oder nur mit Absenderlogo "Deutsche Post" und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "18.-8.16", Wertstempel 70 Cent "Freude schenken", Faltbrief mit Werbung "POSTaktuell: Ferne Galaxien";
- "18.-8.16", Wertstempel 145 Cent "Otto Lilienthal", Umschlag mit PHILATELIEkompakt-Werbung "Produktneuheiten September/Oktober 2016". Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 79 Cent "POSTOFFICE" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "POSTOFFICE-Broschüre September 2016", jetzt mit Dame mit kurz zusammengebundenen blonden Haaren auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist eine Werbung mit "Begrüßungsgeschenk" und "Bürobedarf" auf.

09.10.: Auf Initiative von Wilfried Lerchstein sollte die Tradition eines jährlichen Sonderstempels zum "Tag der Deutschen Einheit" in der Stadt, in der die Zentralveranstaltung stattfand, nicht abreißen. Die Deutsche Post AG hatte nun doch einen Sonderstempel für Dresden genehmigt. Er greift das Logo des Deutschlandfests in Dresden vom 1. bis 3. Oktober 2016 auf.

09.10.: Mehr als 80 Jahre versorgte Briefmarken Stolow in der Münchner Innenstadt fortgeschrittene Sammler mit Briefmarken, Belegen, Ganzsachen, Sammlungen und Raritäten. Der derzeitige Inhaber Rolf Müller hat den Bestand von über 430 Ländern mit allen Nebengebieten von Abu Dhabi bis Zypern, aufbewahrt in über 800 Lagerbüchern, an die Deutsche Briefmarken Aktiengesellschaft in Freiburg verkauft, die nun ihrerseits die Bestände auf den Markt bringen wird. Dies berichtet die "Deutsche Briefmarken-Revue" in ihrer neuesten Ausgabe.

09.10.: Am 31. August verstarb im Alter von nur 57 Jahren der Briefmarkenhändler Klaus Gebhard, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Gebhard hatte sein Ladengeschäft vor einigen Jahren an die Stadtgrenze zwischen Essen und Mülheim a.d. Ruhr publikumspräsent direkt gegenüber dem Rhein-Ruhr-Zentrum, einem beliebten Einkaufszentrum, verlegt. Einem größeren Publikum war er vor allem durch seine Teilnahmen an den großen Briefmarken-Messen bekannt, auf denen er seinen umfangreichen Deutschland-Bestand anbot.

09.10.: Am Mittwoch, den 27. Juli 2016, hatte das Nationalgericht von Spanien elf ehemalige Direktoren der spanischen Firma Afinsa zu Gefängnisstrafen von bis zu zwölf Jahren verurteilt. Die Verurteilten hatten vor zehn Jahren ein viele Milliarden umfassendes "Schneeball-System" betrieben, bei dem Briefmarken als Sicherheit hinterlegt wurden wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. Die höchste Strafe (zwölf Jahre und zehn Monate Gefängnis) sprach das Gericht in Madrid gegen den damaligen Chef der Briefmarkenfirma Afinsa, Juan Antonio Cano, aus. Er und fünf seiner Mitangeklagten müssen den mehr als 190 000 Betrugsopfern zudem 2,57 Milliarden Euro zahlen. Afinsa bot zwischen 1998 und 2006 qualitativ minderwertige und teilweise gefälschte Briefmarken als lukrative Geldanlage an. Das Geschäft wurde von dem sog. Briefmarken-Experten Albert de Figueiredo und dem Ökonomen Juan Antonio Cano entwickelt. Das System war aber - wie das spanische Gericht feststellte - "nie lebensfähig". Nach Angaben der spanischen Justiz waren die meisten der Geschädigten Kleinsparer. Viele von ihnen hätten ihre Ersparnisse verloren, die vielfach zur Aufstockung der Rente in Krisenzeiten gedacht waren.

09.10.: Beim Jahrestreffen vom 30. September bis 3. Oktober 2016 in Rehau in Oberfranken feieret die ArGe Pfadfinder ihr 40-jähriges Bestehen. Nachdem sich schon in den 1960er Jahren ein paar Sammler von Pfadfinder-Briefmarken zusammengefunden hatten, sich die Gruppe aber bald wieder aufgelöst hatte, beschloß 1976 eine Handvoll engagierter Philatelisten, eine ArGe Pfadfinder zu gründen. Anläßlich der NAPOSTA '76 in Wuppertal, auf der drei Sammler ihr Pfadfinder-Exponat ausstellten, kam es am 10. April 1976 zur Gründungsversammlung mit fünf Teilnehmern. Weitere vier Interessenten hatten ihren Beitritt schriftlich erklärt. Gottfried Steinmann wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und Günter Hohenstein zu seinem Stellvertreter. Danach ging es voran: Die Mitgliederzahl stieg stetig, wobei sehr bald die ersten ausländischen Philatelisten dazu kamen. Die ArGe wurde eingetragener Verein und vom BDPh anerkannt, und die Teilnahme an Ausstellungen nahm zu und wurde mit Preisen belohnt. Ebenso gibt es seit dem Anfang die vierteljährlich erscheinende Vereinszeitschrift, die SCOUTPOST, einen Marken- und Stempelkatalog, den Rundsendedienst sowie die Vereinsauktion. Wichtiges Ereignis im Vereinsleben ist das dreitägige Jahrestreffen mit der Hauptversammlung; dieses wird von einem Mitglied jeweils an einem wechselnden Ort in Deutschland ausgerichtet. Neben der Jahresversammlung und der Beschäftigung mit der Pfadfinder-Philatelie dient ein abwechslungsreiches Programm der freundschaftlichen Begegnung. Daneben haben sich jährlich jeweils Regionaltreffen etabliert: eines in Deutschlands Mitte bzw. im Westen bzw. Norden, das "Nordlichter-Treffen" und im Süden der "Münchner Herbst". Die ArGe-Treffen werden in der Regel durch Stempel und Sonderumschlag dokumentiert. 1996 veranstaltete die ArGe in Grafing bei München eine Ausstellung mit internationaler Beteiligung, die 1. EuroScout, die seitdem alle zwei Jahre in jeweils einem anderen Land stattfindet. Auf der 2. EuroScout in Österreich wurden auf Initiative der ArGe die Grundlagen für einen weltweiten Zusammenschluß der Pfadfinder-Philatelie-Organisationen gelegt, so dass es auf der 3. EuroScout in Italien zur Gründung der IFSCO (International Federation of Scout & Guide Collecting Organizations) kommen konnte. Zum Jubiläum erschien eine 71-seitige Sonderausgabe der SCOUTPOST, und philatelistisch wird das Ereignis dokumentiert durch eine Briefmarke Individuell, einen Sonderumschlag und einen Sonderstempel. Das Treffen im "Fränkischen Hof" mit Festabend, Rahmenprogramm und natürlich philatelistischem Akzent soll Rückblick und Ausblick in die weiterhin positive Zukunft sein. Weitere Informationen gibt es unter folgender Adresse: Konrad Erb, Schmiedgasse 4, 67227 Frankenthal, Telefon 06233/26302.

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